Euroblech 2014
Tox zeigt Stanztechnik-Kompetenz
Technologien, Komponenten, Baugruppen, Werkzeuge und Komplettlösungen – mit diesem Produkt- und Leistungsprogramm ist die Tox-Pressotechnik auf der Euroblech vertreten (Halle 13, Stand D59). Kunden erhalten von der Bedarfsanalyse über die Projektierung, Herstellung, Werkzeugausrüstung, Installation, Inbetriebnahme und den Service alles aus einer verantwortlichen Hand. Basierend auf einem Baukastensystem entstehen anschlussfertige Prozessstationen zur Selbst-Integration oder auch betriebsbereit aufgebaute Komplettsysteme. Zum Baukasten zählen Komponenten und Baugruppen, wie die Antriebszylinder, das Pressengestell, Freifahrschlitten, Stanz- sowie Umform-Werkzeuge und bewährte Lösungen für das Abfallmanagement, aus denen Tox-Pressotechnik das passende Stanzsystem zusammenstellt. Je nach Auslegung der Prozessstationen können damit an Werkstücken aus Blechen oder Kunststoffen einfache bis anspruchsvolle Stanzbearbeitungen (Lochen, Ausklinken, Kontur-/Formschneiden) effizient und präzise durchgeführt werden. Die mechanische Präzision sowie die Linearität der Antriebe sorgen dabei für reproduzierbare Teilequalität.
Seitens der Antriebstechnik stehen für das Stanzverfahren Speziallösungen der pneumohydraulischen Antriebszylinder Tox-Kraftpaket zur Verfügung. Besonders empfehlen sich der Leistungsbypass ZLB oder die Schnittschlagdämpfung ZSD sowie auch die einstellbare Dämpfung ZED. Der patentierte Leistungsbypass vermeidet Unterdruck im Ölsystem beim Stanzen oder bei hoher Hubgeschwindigkeit. Die Schnittschlagdämpfung ZSD sorgt für gedämpfte Stanz- und Schließvorgänge im Eil- oder Krafthub, wodurch ein maschinen- und werkzeugschonender Betrieb gewährleistet ist. Die Dämpfung ZED schließlich stellt die elektrisch einstellbare Lösung für alle Dämpfungsaufgaben beim Stanzen/Umformen etc. dar und lässt sich an jeder Position des Hubs zuschalten. Angepasst an die jeweilige Aufgabenstellung kommen darüber hinaus pneumatisch oder pneumohydraulisch betriebene Antriebs-Baugruppen zur Verwendung. Hier wird unterschieden nach Linear-Kinematik und Schwenk-Kinematik. Pneumatisch betriebene Antriebs-Baugruppen mit linearer Kinematik leisten bis zu 0,7 Tonnen Stanzkraft und sind als einbaufertige Einheiten konzipiert. Die pneumohydraulischen Antriebs-Einheiten leisten bis 200 Tonnen Stanzkraft. Die Antriebseinheiten KraftKurver bilden das Grundsystem der Antriebsvarianten mit Schwenk-Kinematik. Diese sind für schnelle Produktionszyklen ausgelegt und erlauben – dank großem und zwischen 30° bis 90° einstellbarem Öffnungswinkel – die ungehinderte Beschickung bzw. Entnahme von Bauteilen mit Robotern und auch von Hand. Die pneumatische Version erzeugt Stanzkräfte bis 5 Tonnen, die pneumohydraulische Version realisiert Presskräfte bis max. 200 Tonnen und ist ideal für Schnittprozesse zu verwenden. Beide Versionen zeichnen sich durch kompakte Abmessungen und einfache Integration in Subsysteme oder Anlagen aus.
Zum breiten Spektrum des Unternehmens an Bausteinen und Detaillösungen für Prozessstationen oder Komplettmaschinen zum Stanzen/Umformen zählen C-Gestell-Pressen. Diese sind durch ein konstruktions- und aufbautechnisch optimiertes Design, eine äußerst stabile, verformungsarme Bauweise sowie hochpräzise Aufnahmen und Führungen des Werkzeugsystems gekennzeichnet. Kombiniert mit ebenso präzise ausgeführten Freifahrschlitten zum Anlegen der Stanzmatrize an das Bauteil sowie zum sauberen, berührungsfreien Ein-/Ausfädeln der Bauteile, ergeben sich kompakte und einfach zu integrierende Systemeinheiten. Diese wiederum kommen einzeln oder mehrfach in stanz-/umformtechnischen Komplettlösungen zur Verwendung. Das können beispielsweise Stanzanlagen inklusive Teiletransfer bzw. Teilehandling oder auch Stand-alone-Stanzmaschinen sein. Um für die Kunden das am besten geeignete System auslegen und bestimmen zu können, sind selbstredend diverse Angaben zum Bauteil, zur Stanzung bzw. zum Stanzbild sowie zu den Anforderungen an das Stanzsystem (stationär oder mobil) unerlässlich. hs









