Sensorik

Melanie Steinbeck,

Kraftsensoren für präzise Messaufgaben in Automotive und Maschinenbau

Die Kraftaufnehmer der Serie K von GTM sind für die Messung von Zug- und Druckkräften in industriellen Fertigungsprozessen, Forschungsumgebungen und hochautomatisierten Prüfsystemen ausgelegt. Nach Angaben des Herstellers zeichnen sich die Sensoren durch hohe Präzision, Stabilität und Vielseitigkeit aus. Ihre robuste Ausführung, eine hohe Linearität sowie die kompakte Bauweise sollen sie für Anwendungen unter anderem in der Automobil- und Maschinenbauindustrie geeignet machen.

Die Kraftsensoren der Serie K von GTM sind vielseitig einsetzbar, robust gebaut und in über 13.000 Varianten erhältlich, sie kommen in zahlreichen Industriebranchen wie Automotive und Maschinenbau zum Einsatz – im Bild ein Fahrwerksprüfstand, in dem die Sensoren an mehreren Stellen zur Kraftmessung integriert sind. © GTM GmbH / + erstellt mit KI

Die Kraftsensoren der Serie K arbeiten nach dem Biegeringprinzip, das laut GTM als einziges integrierendes Messverfahren für die Messung von Zug- und Druckkräften eingesetzt wird. Dadurch sollen die Sensoren weitgehend unempfindlich gegenüber parasitären Einflüssen wie Querkräften, Biegemomenten, Torsionsmomenten oder Temperaturschwankungen sein. Aufgrund ihrer robusten Konstruktion halten die Sensoren nach Herstellerangaben Belastungen bis 300 % der Nennkraft ohne Bruch sowie bis 150 % der Nennkraft ohne Nullpunktverschiebung stand. Damit eignen sie sich für Anwendungen in der Werkstoff- und Bauteilprüfung, in Produktionsprozessen zur Prozesskontrolle und Qualitätssicherung sowie für den Einsatz in statischen und dynamischen Prüfmaschinen.

Zu den Einsatzfeldern der Serie K zählen unter anderem die Automobil- und Maschinenbauindustrie. Dort kommen die Kraftsensoren beispielsweise zur Kraftmessung in Fahrwerks- und Lenkungsprüfständen zum Einsatz, überwachen Montagekräfte bei Lager- und Bolzenpressungen oder dienen der Validierung von Kupplungen und Getriebekomponenten. Nach Angaben des Herstellers liefern sie über den gesamten Messbereich von wenigen Newton bis zu mehreren hundert Kilonewton präzise Messergebnisse. Vibrationen, Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit sollen die Messgenauigkeit nicht beeinflussen. Darüber hinaus sind die Sensoren mit allen marktführenden Messsystemen kompatibel.

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Auch in der Entwicklung und Erprobung moderner Fahrzeugreifen kommen Kraftsensoren zum Einsatz. Dabei werden unter anderem Vertikal-, Brems- und Seitenkräfte an Reifenprüfständen gemessen sowie Materialanalysen von Gummimischungen durchgeführt. In der Fertigung überwachen die Sensoren die Fügekräfte bei Montage und Vulkanisation. Laut GTM erreichen die Kraftsensoren der Serie K auch unter dynamischer Belastung eine gleichbleibend hohe Genauigkeit. Die temperaturkompensierte Konstruktion und die Langzeitstabilität sollen sie zudem für Dauer- und Ermüdungsprüfungen prädestinieren.

Für die Auswahl des passenden Modells bietet GTM einen Online-Konfigurator an. Darüber können Kunden und Interessenten aus mehr als 13.000 Varianten den geeigneten Kraftsensor der Serie K konfigurieren und bestellen.

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