Trotz Bussystemen sind die Anforderungen an die Verkabelung in Fahrzeugen gestiegen. Zwischen 1.500 und 2.000 Kabelverbindungen definieren beispielsweise die Porsche-Ingenieure pro Fahrzeug – kundenspezifisch.
Im Bereich des Elektro- und Fluidengineerings gewinnen disziplinübergreifende Ansätze an Bedeutung (siehe Beiträge S. 36 und 40). Nicht zuletzt senkt das den Zeitaufwand in der Entwicklung und mögliche Fehlerquellen werden eliminiert.
Ob es sich um Prothesen oder Zahnersatz handelt – in der Medizintechnik sind Sonderanfertigungen gefragt. Dass sich hier neben den Rapid-Technologien auch die Fräsbearbeitung einsetzen lässt, will der CAM-Spezialist Sescoi mit der Software WorkNC Dental zeigen, welche die automatisierte Fräsbearbeitung von Kronen, Brücken und Implantaten vereinfacht.
Um komplexe Satellitenentwürfe schneller bewerten zu können, setzt der Raumfahrtspezialist Astrium die Femap-Software von Siemens PLM Software ein. Simulationsmodelle lassen sich auf diese Weise schneller zusammenstellen und die Ergebnisse zügiger auswerten.
Mit V6.02 hat der Simulationsspezialist CD-Adapco eine neue Version seiner Multiphysik-Software vorgestellt. Sie zeichnet sich durch eine Reihe neuer Funktionalitäten aus, unter anderem ein Modul zur Batterie-Simulation.
Qualität von Produktdaten – dabei wurde lange Zeit in erster Linie an die Geometrie der CAD- Modelle gedacht. Heute erweist es sich dagegen als Wettbewerbsvorteil, wenn Produktdaten so strukturiert und verwaltet sind, dass sie sich zur Steuerung und Kontrolle der Entwicklungsprozesse eignen.
Kaum ein Mitglied des SolidWorks-Managements kennt das Produktportfolio und die konkreten Planungen für neue Produkte besser als Fielder Hiss, Vice President Product Management. Der CAD-CAM Report befragte ihn zu der V6-Technologie und neuen Produkten.
Der Vorsprung der Maha-Gruppe, vor allem in der elektronischen Bremsprüftechnik, gründet auf der Innovationsfreude des Allgäuer Unternehmens, das auch im PLM-Bereich eigene Wege geht. Es nutzt CIM Database als unternehmensweites PLM-Backbone für das Management aller Produktdaten, einschließlich der Materialdaten und Stücklisten.
Mit Solid Edge ST3 will Siemens PLM Software Design, Auswertung und Zusammenarbeit verbessern. Ein entscheidender Punkt dabei ist die Implementierung der Synchronous Technology, die parametrisches und historienfreies Modellieren zusammenführt, was die Konstruktion beschleunigt und Revisionen vereinfacht.
Seit nunmehr 25 Jahren setzt Reifenhäuser die 2D-CAD-Software Medusa ein. Neben Parametrik sowie Datenstruktur und -format spielen dabei die Schnittstellen zu anderen CAD-Lösungen eine wichtige Rolle. Mittels klar vorgegebener Strukturen kann der Maschinen- und Anlagenbauer die Fehleranfälligkeit in der Konstruktion deutlich senken.