Software

Automatisiert zum Zahnersatz

Ob es sich um Prothesen oder Zahnersatz handelt – in der Medizintechnik sind Sonderanfertigungen gefragt. Dass sich hier neben den Rapid-Technologien auch die Fräsbearbeitung einsetzen lässt, will der CAM-Spezialist Sescoi mit der Software WorkNC Dental zeigen, welche die automatisierte Fräsbearbeitung von Kronen, Brücken und Implantaten vereinfacht.
Die automatische Positionierung im Material sorgt für bestmögliche Materialausnutzung.

Mit der CAM-Lösung WorkNC Dental bietet Sescoi eine spezialisierte Software für die Zahnmedizin an, die sich durch eine offene Struktur und einen hohen Automatisierungsgrad auszeichnen soll. Selbst Neueinsteiger könnten so auf Knopfdruck das passende NC-Programm generieren, betont der Hersteller. Die CAM-Software ist gegenüber CAD-Systemen und Fräsmaschinen offen und kann standardisierte STL-Daten verarbeiten.

Einfache interaktive Programmierung

Die Software enthält unter anderem eine Standard-Bibliothek von Bearbeitungsfolgen, die speziell für die Morphologie prothetischer Rekonstruktionen entwickelt wurden. Je nach Element-Typ (Kronen, Brücken oder Implantate) werden passende Bearbeitungsfolgen gewählt. Dabei ist es möglich, mehrere unterschiedliche Strategien am selben Rohling einzusetzen, um die Bearbeitung zu optimieren. Auch die Möglichkeiten der 5-Achs-Simultan-Bearbeitung lassen sich nutzen. Die Software sorgt dabei – unter Berücksichtigung der jeweiligen Maschinenkinematik – für kollisionsfreie Fräsbahnen. Diese lassen sich im System visualisieren und als dynamische Bearbeitungs- simulation darstellen.

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Nach Angaben von Sescoi lässt sich WorkNC Dental einfach und effizient bedienen. Dazu trage die Benutzeroberfläche bei, die sich auch von unerfahrenen Mitarbeitern schnell und intuitiv bedienen lasse. Zahlreiche Funktionen erleichtern die Eingabe und Assistenten führen durch alle wichtigen Arbeitsschritte. Außerdem steht ein umfassendes Spektrum von automatisierten und interaktiven Verfahren zur Verfügung. Während des Setups hat der Anwender Zugriff auf zahlreiche vordefinierte Daten, die es ermöglichen, Schlüsselcharakteristiken des Projektes wie Material, Maschinentyp und anderes schnell zu bestimmen. Die integrierte Materialbibliothek liefert dazu nicht nur Informationen über Abmessungen oder Rohstoffe. Mit Hilfe von Meta-Informationen lassen sich die Rohlinge auch benutzerdefiniert beschreiben und Faktoren wie die Schrumpfung berücksichtigen, die mit bestimmten Materialien wie beispielsweise Zirkon einhergehen. Nicht vollständig ausgenutzte Rohlinge können archiviert und zu einem beliebigen Zeitpunkt reimportiert und weiterverarbeitet werden.

Die CAM-Software kann auch importierte STL-Daten nach der Größe der Elemente sortieren. Der Anwender bekommt damit nur die Kronen und Implantate angezeigt, für die sich der gewählte Rohling eignet. Zudem erhält er die Möglichkeit, die Orientierung der Elemente nach dem automatischen Nesting manuell zu verändern, um die Platzierung und Ausrichtung für die Fertigung weiter zu optimieren. Dabei sind auch Verschneidungen erlaubt, um einen minimalen Abstand zwischen den Elementen zu erreichen. Bestmögliche Materialausnutzung und Kostenersparnis sind die Folge, denn gegenüber dem herkömmlichen Nesting lassen sich so rund 30 bis 35 Prozent mehr Elemente aus einem Rohteil herstellen. -co-

Sescoi GmbH, Neu-Isenburg Tel. 06102/7144-0, http://www.sescoi.de Messe IDS: Halle 11.1, Stand F051

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