Software

Mechatronikentwicklung und 3D setzen Akzente

Im Bereich des Elektro- und Fluidengineerings gewinnen disziplinübergreifende Ansätze an Bedeutung (siehe Beiträge S. 36 und 40). Nicht zuletzt senkt das den Zeitaufwand in der Entwicklung und mögliche Fehlerquellen werden eliminiert. Insbesondere Datenbank- basierende Systeme spielen hier ihre Stärken aus.
Moderne E-CAD-Systeme vereinfachen unter anderem die Mechatronikentwicklung. (Bild: Zuken)

Kabelbäume sowie Rohrleitungen lassen sich mit den auf den folgenden Seiten vorgestellten CAD-Lösungen für die Bereiche Elektrotechnik sowie Hydraulik und Pneumatik in den Griff bekommen. Zeitvorteile ergeben sich für die Konstrukteure unter anderem durch die domänenübergreifende Zusammenarbeit, so dass sich etwa eine systemweite und präzise Prüfung der Elektrik, Elektronik, Hydraulik und Pneumatik durchführen lässt. Zeitaufwand und Fehlerpotenzial sinken.

Interessant sind auch die Ansätze, 3D-Funktionalitäten in Software-Systeme für den Bereich des Elektro- und Fluid-Engineerings zu integrieren. Auf diese Weise lassen sich etwa normgerechte 3D-Montageaufbauten inklusive Fertigungszeichnungen erzeugen – disziplinübergreifend und auf einer einheitlichen Datenbasis aufsetzend. Die Prozesse in Schaltplanerstellung und Layoutplanung werden damit parallelisiert und deutlich beschleunigt. Einer der Vorteile: Die Anwender können schnell und komfortabel Montageplatten bestücken oder Hydraulik-Aufbauten realisieren – wobei der verfügbare Raum optimal genutzt wird. Änderungen im 3D-Montageaufbau wirken sich zudem auch in den zugehörigen Modellansichten und Legenden aus, so dass alle Daten stets aktuell bleiben.

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Die nachfolgenden Tabellen geben einen Überblick über die Funktionalität der einzelnen E-CAD-Lösungen und listen auf, welche Verweise und Pläne mit Systemunterstützung automatisch generierbar sind. Ebenso werden verschiedene Kriterien bezüglich der Systemhandhabung abgefragt. Diese Informationen können aber nur einen allgemeinen Hinweis auf die Leistungsfähigkeit einer Applikation geben, einen tieferen Einblick ermöglicht eine umfassende Produktpräsentation oder – besser noch – eine mehrwöchige Teststellung der Software, um die Handhabung und Leistungsfähigkeit aus eigenen Erfahrungen beurteilen zu können. Eine effiziente Unterstützung der Elektrokonstruktion muss einen vielseitigen Einstieg in die Projektierung ermöglichen, so dass jeder Anwender selbst entscheiden kann, mit welcher Datengenerierung er beginnen möchte beziehungsweise welches Vorgehen für ihn durch die bestehenden Randbedingungen erforderlich ist. Aber nicht nur die Projektierung selbst sollte bei der Auswahl einer neuen Systemlandschaft berücksichtigt werden, sondern auch die Unterstützung der jeweiligen Kunden. Insbesondere dann, wenn eventuell zukünftig Modifikationen und Erweiterungen mit ins Auge gefasst werden. -co-

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