
Automatisierung des industriellen 3D-Drucks
Aerotec, Eos und Daimler planen im Projekt NextGenAM die gemeinsame Entwicklung eines Produktionssystems zur additiven Serienfertigung.

Aerotec, Eos und Daimler planen im Projekt NextGenAM die gemeinsame Entwicklung eines Produktionssystems zur additiven Serienfertigung.
Am Fraunhofer IGCV in Augsburg entsteht in der Lernfabrik für vernetzte Produktion ein rollenspezifisches Schulungsangebot für die variantenreiche Montage. Unternehmen erhalten Unterstützung, um die Nachfrage nach kundenindividuellen Produkten mittels Digitalisierung erfüllen zu können.

Produzierende Unternehmen nehmen die Planung und Anpassung der eigenen Anlagen oft in 2D-Layouts vor. Doch moderne Produktionsstätten sind sehr komplex und deren Layout bietet keinen Spielraum für Fehler. Eine 3D-Software für die Fabrikplanung bringt Übersicht und Performance.
Durch ein am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeltes Verfahren lassen sich erstmals komplexe Formen aus Glas im 3D-Druck herstellen. Aufgrund seiner Eigenschaften wie Transparenz, Hitzebeständigkeit und Säureresistenz eröffnen sich neue Anwendungsmöglichkeiten für die Fertigung und Forschung, zum Beispiel in der Optik, der Datenübertragung und Biotechnologie.
ASS Maschinenbau hat eine flexibel einsetzbare Zuführung für Kleinserien konstruiert. Sie eignet sich für zwölf Bauteile; Sensoren melden, wenn ein Nachladen notwendig ist und überwachen die Entnahmeposition der Bauteile.

Mit der CAQ-Lösung QS-Torque von CSP lassen sich ordnungsgemäße Verschraubungen anhand der Nachziehdrehmomente aus engmaschigen Stichproben nachweisen. Beispielsweise werden bei VW im Rahmen der Qualitätssicherung besonders die Schraubprozesse geprüft.
Individuelle Werkerführung. Bosch Rexroth rückt den Mensch ins Blickfeld von Industrie 4.0 und präsentiert mit dem Active Assist eine Lösung, die Werkstücke eindeutig identifiziert, den Werker individuell führt und damit die Prozessqualität sichert.
Bin Picking und Funktionserweiterungen. In der automatisierten Handhabung sind Bin-Picking und modulare Erweiterung von Robotersystemen von großer Bedeutung. RIF und match forschen an Lösungen für die Kollisionsproblematik.

Dualis will mit seinem APS Ganttplan und der 3D-Simulationsplattform von Visual Components Kerntechnologien für Industrie-4.0-Anwendungen bereitstellen; im Zuge dessen ist das APS, das auch autark verfügbar ist, als fester Planungskern in die Itac-IoT-Suite integriert.

Im Rahmen von Ratio-Drive-Projekten bietet Hänchen komplette, maßgeschneiderte Prüfstände. Dabei ist der Prüfvorgang für jede Produktspezifikation softwaregesteuert. Er wird durch einen Barcode auf dem Prüfling initiiert.

Die industrielle Fertigung folgt meist starr programmierten Prozessen, in denen einzelne Arbeitsschritte und Maschinen fest eingeplant sind. Auf der HMI stellen Fraunhofer-Entwickler eine Software vor, bei der jedes Bauteil selbst den Maschinen mitteilt, was zu tun ist.

Simatec aus Wangen in der Schweiz entwickelt, produziert und vertreibt Werkzeugsets. Die Simatool-Werkzeuge sind weltweit zur mechanischen Montage und Demontage von Wälzlagern und Radialwellendichtungen im Einsatz.

Mobile Werkstatt. Werkzeugaufbewahrung, Werkstattwagen und mobiler Arbeitsplatz in einem: Das flexible Transport-, Ordnungs- und Arbeitssystem Workmo von Gedore macht die Werkstatt mobil.

Mit neun Bausteinen für die Automation hält Tünkers Maschinenbau Module bereit, die durch individuelle Anpassungen stets neue Herausforderungen meistern sollen. Nun erhielt das Unternehmen die Aufgabe die vier Löcher für das Nummernschild in den Heckdeckel einzubringen.
Handarbeitsplätze im Vergleich. Orientierung Handarbeitsplatz der Zukunft: Wo digitale Assistenten bereits heute übernehmen, entlasten und unterstützen. Industrie 4.0, das Internet der Dinge, disruptiver Wandel. Das sind die Buzzwords und Trendbegriffe, die in keinem aktuellen Vortrag fehlen dürfen.

Löw Ergo konfiguriert Arbeitsplätze individuell nach Kundenanforderungen. Das Ziel sei, über einen optimalen Workflow und Prozessablauf höchste Produktivität, Effizienz und Qualität zu erreichen.

Linearmotorisch angetriebene Transfersysteme halten zunehmend Einzug in die Montage. Sowohl bei der Fertigung kleiner Baugruppen wie Steckverbinder oder medizinische Einwegartikel als auch für die Montage von größeren Baugruppen wie Lenkungen zeigen diese Zuführsysteme Vorteile.

Multi-Carrier-System. Formatverstellung auf Knopfdruck im Transportsystem – dies wird möglich durch das Multi-Carrier-System von Festo. Es ist frei konfigurierbar und lässt sich exakt synchron zum Prozess in die vorhandene Intralogistik einbinden.

Ergoswiss hat seine Hubrolle HR 1403 weiterentwickelt und präsentiert das optimierte Modell HR 1803, das eine höhere Trag- und Systemlast hat. Das System besteht aus vier Lenkrollen mit hydraulisch angetriebenen Stellfüßen.

Bauteile nach dem Vorbild der Natur
Der Biomechaniker Claus Mattheck überträgt Universalformen bei Bäumen auf technische Bauteile. So hat er am KIT computergestützte Methoden und Werkzeuge entwickelt, um leichte und langlebige Bauteile zu formen.