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Liebe Leserinnen und Leser,

auch in diesem Sommer befasst sich handling mit der Wirtschaftsregion Mitteldeutschland – der Osten zeigt sich dynamisch, modern und kundenorientiert. Die drei Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sind nicht nur eine Reise wert für Touristen, die sich an der Natur erfreuen oder in Industriegeschichte abtauchen wollen – die Region steht ganz im Heute und weist in die Zukunft: Die Lage Thüringens in der Mitte Deutschlands eignet sich hervorragend für die boomende Logistikbranche.

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Das Serviceparadies

Den Ärger des Kunden bekam Christian Reinwald direkt am Telefon ab: Er hatte am Montag abend bestellt, am Donnerstag die Ware erwartet, da aber die Rechnung bekommen, und beschwerte sich nun bei dem Geschäftsführer des Elektronik-Distributors Farnell. Bis der ihn aufklärte: Die Bestellung ging Montag um 19.20 Uhr bei Farnell ein, am Dienstag um 9:50 Uhr wurde der Empfang der Lieferung im Wareneingang des Kunden quittiert. Bei dem wandelte sich angesichts dieses unerwarteten Blitz-Services der Ärger in ungebremste Begeisterung und sicherte Farnell einen neuen Kunden.mehr...
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10exp5

Liebe Leserinnen, liebe Leser, jeder Ingenieur kennt diese Darstellung aus der IT-Sprache. Eine andere Schreibweise ist 105, noch eine andere 100.000. Annähernd so viele Ingenieure werden aktuell in Deutschland gesucht.

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Wer früh kommt

In privaten Haushalt macht das Heizen den Löwenanteil des Energiebedarfes aus: 76 Prozent entfallen auf Heizung, nochmals 12 Prozent auf Warmwasser. Durch relativ simple Maßnahmen wie Isolierungen lassen sich bei älteren Häusern die Heizkosten aber um bis zu 70 Prozent senken. Das ist zwar seit langem bekannt, hat bis vor kurzem aber nur Ökos und Pfennigfuchser interessiert.mehr...

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Erfolge über Erfolge

Wo man hinsieht – überall sind die Auftragsbücher gefüllt, wird Personal eingestellt, das Fabrikgelände erweitert und sehr viel exportiert. Kurzum: die Wirtschaft wächst, häufig sogar zweistellig. Passend dazu gibt es in diesem Jahr auch Messen en gros: Die Weltleitmessen Cemat und Automatica sind nicht mehr weit und bereits im April finden die Hannovermesse und die Interpack (S.

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Zu wenige wollen es wissen

Der Nachwuchs in der Technik wird rar. Doch ohne Ingenieure kann Deutschland nicht mehr zur Spitzenliga gehören. Junge Leute müssen sich mehr für Technik begeistern – aber wie? Wo sind die Daniel Düsentriebs, die hinter das Geheimnis einer Maschine steigen wollen? Wo sind die kleinen Tüftler und Bastler, die sich brennend dafür interessieren, warum was wie funktioniert? Früher musste, wer Ingenieur werden wollte, richtig ackern: Kräfte berechnen, Momentenlinien zeichnen, Gleichungen lösen bis zum Abwinken.

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Gesteuertes Desaster

Diesen Monat weiß man gar nicht, worüber man sich mehr ärgern soll: Die Steuerhinterziehungsmodelle der Top-Verdiener? Oder der Stellenabbau bei Siemens, BMW, Henkel oder Continental, die hier Tausende entlassen, obwohl sie Milliardengewinne einfahren? Doch das Eine hängt eng mit dem Anderen zusammen: Denn die Steuerpolitik in Deutschland ist ein Desaster. Einkommensteuer, Solizuschlag, Umsatzsteuer, Zinssteuer, Erbschaftssteuer, etc, etc, etc. Der Staat nimmt mehr als er lässt.mehr...

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Umgesehen

Endlich. Auch wenn der Winter nicht gerade das war, was man knackig nennen müsste, so ist er doch vorbei. Geht es nun mit Schwung ins Frühjahr? Genau diesen habe die deutsche Wirtschaft verloren, wird vermeldet.

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Das Chaos regiert

Im Hörsaal zu Beginn der Maschinenbau-Vorlesung. Professor: "Sehen Sie sich die Personen rechts und links neben Ihnen noch einmal an. Eine von Ihnen wird am Ende des Semesters nicht mehr dort sein..."mehr...

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Nur Positives

Das neue Jahr soll man positiv beginnen. Deshalb an dieser Stelle nichts zu dem Wanderheuschreckenverhalten von globalen Konzernen wie Nokia (erst Subventionen absahnen und wenn diese ausgelaufen sind, die Zelte abbrechen und zum nächsten – vom Steuerzahler ebenfalls subventionierten - Standort weiterziehen).

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Liebe Leserinnen und Leser,

zwar sind mit Erscheinen dieses Heftes bereits zwölf Prozent des neuen Jahres vergangen. Weil es aber unsere erste Ausgabe in 2008 ist, möchte ich nicht versäumen, allen Lesern, Kunden und Geschäftspartnern unseren herzlichen Dank auszusprechen für die vielen guten Wünsche an die Redaktion, die zu diesem Jahrewechsel besonders zahlreich ausfielen.

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Vorbilder vor Ort

Deutsche Politiker blicken gerne nach Japan. Nach Grünen-Chefin Renate Künast, die den Kauf von Hybrid-Autos von Toyota empfiehlt, fordert nun Bundeskanzlerin Angela Merkel, die deutschen Manager sollten sich ein Beispiel an dem Chef eines besonders erfolgreichen Auto-Konzerns nehmen: Der verdiene ungefähr das 20-fache eines Arbeiters.

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Total Verfahren

Das Blut des Kollegen geriet bei der Diskussion immer mehr in Wallung: Vollkommen richtig sei der Streik der Lokführer, er unterstütze ihn voll und ganz. Sein schlagendes Argument: Er würde seine Sicherheit keinesfalls unterbezahlten Lokführern anvertrauen.

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Liebe Leserinnen und Leser,

fast täglich klingelt bei uns in der Redaktion das Telefon: Eine Susi Sorglos von irgendeiner PR-Agentur möchte wissen, ob denn ihre E-Mail mit der Pressemitteilung bereits eingegangen sei.

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Zu teuer, zu aufwändig

Ausbildung ist teuer und aufwändig. Zu den Personalkosten für die Auszubildenden addieren sich die Kosten des haupt- und nebenamtlichen Ausbildungspersonals, Material- und Verwaltungskosten. Viele Unternehmen verzichten daher auf diesen Aufwand ganz - das sind meist die ganz kleinen. Oder betreiben nur eine „Feigenblatt-Ausbildung“ - das sind meist die Großen. So beträgt die Ausbildungsquote von Adidas gerade mal zwei Prozent, Opel und Ford haben beispielsweise eine Ausbildungsquote von 2,8 bzw. 3,3, Continental von 3,9, Volkswagen immerhin 4,4 und Siemens erreicht 5 Prozent. Im Durchschnitt aber liegt die Quote bei ausbildenden Unternehmen bei 6,4 Prozent. Zum Vergleich: Im Handwerk mit seinen vielen Kleinbetrieben liegt die Ausbildungsquote im Schnitt bei 10 Prozent.

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Welch ein Unterschied

Voll bangem Hoffen schaute die Werkzeugmaschinen-Branche auf ihr weltgrößtes Schaufenster. Zwar hatte der Auslandsabsatz angezogen, doch der für die meisten kleinen und mittelständischen Firmen weit wichtigere Inlandsmarkt lag praktisch seit 2001 am Boden. Und dann kamen mit 160.000 Besuchern 20 Prozent weniger als zur vorherigen Hannoveraner Emo - 200.000 wurden erwartet. Das war 2005.mehr...

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Wer kein Ziel hat

Wer kein Ziel hat findet auch keinen Weg. Jürgen Schrempp schwärmte nach der Fusion 1998 zwischen Daimler-Benz und Chrysler: „Diese Ehe wurde im Himmel gestiftet“. Doch außer ihm und Chrysler-Boss Robert Eaton war bereits damals wenigen klar, was das Ziel dieser Fusion aus zwei völlig unterschiedlichen Unternehmenskulturen war. Der Wert des Konzerns halbierte sich in den neun Jahren, während sich Schrempps Einkommen bis zu seinem Rücktritt auf sieben Millionen fast verdreifachte.mehr...

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Liebe Leserinnen und Leser,

der fachliche Höhepunkt dieses Jahres ist sicherlich die bevorstehende Motek (S. 24). Die internationale Fachmesse für Montage- und Handhabungstechnik beging vor einem Jahr ihr 25stes Jubiläum.

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Ingenieur light

80 Prozent meiner Maschinenbaustudenten kommen bei mir nicht bis zum Abschluss.“ In der Stimme des Aachener Professors klang der Stolz unüberhörbar durch. Meinen Einwand, dass es doch Ziel einer Hochschule sein müsse, so viele Studenten wie möglich zum Erfolg zu führen, wischte er mit der Bemerkung beiseite, dass bei ihm lieber die Studenten, aber nicht die Qualität auf der Strecke blieben. Doch der Professor versuchte mich zu beruhigen: „Wer das nicht will, kann ja den Diplom-Ingenieur light, den Bachelor, an der Fachhochschule machen“. Bachelor? An der Fachhochschule? Tatsächlich werden seit 2002 an deutschen Hoch- und Fachhochschulen die Diplom-Abschlüsse auf Bachelor und Master umgestellt. Mit dem sogenannten „Bologna-Prozess“, so der Wille der Politiker, soll bis 2010 die europäische Ausbildung vereinheitlicht werden. Ziel sind international anerkannte Abschlüsse und kürzere Studienzeiten: nach sechs Semestern zum Bachelor, nach weiteren vier Semestern zum Master.mehr...

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Copy and Waste

Die Klopfgeräusche wurden immer lauter. Sie kamen aus dem neuen Kompressor, den der Bielefelder Hersteller Boge erstmals auf der Messe vorstellte. Nach Messeschluss hatte man alle Klappen an dem Aggregat geschlossen — und dabei einen Herrn mit eingeschlossen, der die Neuvorstellung offenbar ganz genau studieren wollte.mehr...
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