Transportsystem
Shuttle im sanften Fall
Skyfall bekommt Zuwachs: Auf der Motek stellt Ferag eine neue Variante seiner flurfreien Technologie vor, die speziell zur Prozessverkettung in der Automobilindustrie ausgelegt ist.
Die in voller Funktion gezeigte Anlage verrichtet komplexe Transport- und Pufferaufgaben, wie sie etwa bei der Herstellung und Montage von Kunststoffträgern für Instrumententafeln anfallen. Der Vorteil des Ferag-Systems: Schon bei leichtem Gefälle bewegen sich die Gehänge ausschließlich mit Hilfe der Schwerkraft.
Die Skyfall-Anlage auf der entspricht dem Anforderungsprofil der Automobilindustrie. So lässt sich zum Beispiel jedes einzelne Gehänge samt dem jeweiligen Werkstück individuell erfassen und nachverfolgen. Je nach Bearbeitungsschritt, Fertigungsmodus oder Anlagen-Layout kann ein solches „Shuttle“ beliebig in den jeweils vorgesehenen Zwischenspeicher ein- und wieder ausgeschleust oder von einer Linie zu einer anderen transferiert werden. Die dafür erforderlichen Ein- oder Auslaufweichen lassen sich jederzeit in das System einbauen. Sollten sich Produktionsabläufe im Lauf der Zeit ändern, geht dies in vielen Fällen sogar nachträglich.
Auch in anderer Hinsicht erweist sich die Skyfall-Technolgie als flexibel: Dank der dreidimensionalen Kinematik nutzt die Fördertechnik der Schweizer die strukturellen Gegebenheiten von Werkhallen oder Lagervorzonen aus. Selbst bei komplexen Anlagen bleiben größere Bodenareale für Fertigungs- und Verpackungszwecke oder als Verkehrsfläche vollständig frei. Damit sind selbst schwierige und knapp bemessene räumliche Gegebenheiten für den Einsatz von Skyfall geeignet.
Der Markenkern des Ferag-Systems: Es setzt die im Durchschnitt einen Meter pro Sekunde schnellen Gehänge mit vergleichsweise geringem Energieaufwand in Bewegung, denn schon geringes Gefälle und die Schwerkraft reichen aus, um die leichtgängigen und reibungslos rollenden „Shuttles“ anzutreiben. bw
Halle 7, Stand 7120









