Innovationsschau digital@Dürr

Full House beim 10. Open House

Unter dem Titel „digital@Dürr“ informierte das Unternehmen bei seiner zehnten Innovationsschau Open House, wie weit Dürr auf dem Weg der Digitalisierung und Vernetzung von Lackierprozessen bereits ist.

Rund 1.200 Besucher aus der Automobilindustrie und anderen Branchen besuchten Dürr zum zehnten Open House. (Foto: Dürr)

Produktionsprozesse werden digital gesteuert, Maschinen sind vernetzt und melden rechtzeitig Wartungsbedarf, Inbetriebnahmen und Schulungen finden im virtuellen Raum statt – Industrie 4.0 ist bei Dürr keine Vision mehr.

Vorgestellt wurde auf der Dürr-Innovationsschau, zu der rund 1.200 Besucher aus der Automobilindustrie und anderen Branchen kamen, unter anderem der neue Lackierroboter mit Cloud-fähiger Steuerung. Der neue Lackierroboter Eco RP E043i habe eine zusätzliche siebte Achse, die ihn zu einem Bewegungstalent mache, sodass in vielen Fällen auf eine Verfahrschiene in der Lackierkabine verzichtet werden könne, wie Dürr erklärte. Passend dazu hat das Unternehmen die smarte Prozess- und Bewegungssteuerung Eco RCMP2 entwickelt.

Während herkömmliche Lackierroboter mit sechs Bewegungsachsen arbeiten, hat das neue Modell EcoRP E043i eine siebte Achse. (Foto: Dürr)

Einen Schwerpunkt bildeten Smart Products für die Predictive Maintenance, also die vorausschauende Wartung. Das Diagnosetool Eco Pro 4.X wertet riesige Datenmengen großer Anlagen wie Trockner oder Tauchbecken aus. Potenzielle Fehlerquellen sollen sich sich schnell ermitteln und beseitigen lassen. Die Wartungssoftware Eco Screen Maintenance Assistant überwacht einzelne Lackierkabinen mit ihren Applikationsprodukten und Robotern.

Ein weiteres Produkt, das an einer der insgesamt 14 Stationen der Hausmesse zu sehen war: Der Tablet-PC Eco Pad scannt QR-Codes auf Maschinen und liefert technische Informationen. Er stellt eine audio-visuelle Verbindung zur Dürr-24/7-Hotline her oder unterstützt bei der Ersatzteilbestellung.

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Neue Software löst Leittechniksystem ab

Die neue Trocknergeneration Eco In Cure führt zu einer besseren Oberflächenqualität des Lacks und senkt den elektrischen Energieverbrauch um bis zu 25 Prozent. Dabei werden die Karosserien nach dem Lackauftrag von innen gleichmäßig aufgeheizt und abgekühlt. An einer weiteren Station war der Lichttunnel Eco Reflect zu sehen. Er ermöglicht eine ergonomisch verbesserte und exakte Kontrolle des Lacks auf der Automobilkarosserie.

Eine Software-Innovation ist die Itac.IoT.Suite. Als Grundfunktion beinhaltet sie ein Manufacturing Execution System für die Produktionssteuerung kompletter Fabriken. Darauf aufbauend bietet sie innovative Industrie-4.0-Funktionen wie Big-Data-Analysen, Cloud-Applikationen und die direkte Kommunikation zwischen intelligenten Maschinen. Die Suite löst das bisherige Leittechniksystem Eco Emos von Dürr ab. Die neue Software entstammt der Zusammenarbeit von Dürr und der Ende 2015 erworbenen Software-Gesellschaft Itac. as

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