
Additive Fertigung für die Serienproduktion
Als Full-Liner in der additiven Fertigung metallischer Bauteile zeigt DMG Mori auf der kommenden Formnext vom 18. bis zum 21. November 2025 in Frankfurt, wie sich diese Prozesse weiter optimieren lassen.

Als Full-Liner in der additiven Fertigung metallischer Bauteile zeigt DMG Mori auf der kommenden Formnext vom 18. bis zum 21. November 2025 in Frankfurt, wie sich diese Prozesse weiter optimieren lassen.
Additive Fertigung im Werkzeugbau
Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) zeigt mit zwei Forschungsprojekten, wie bei additiv gefertigte Werkzeugen durch Topologieoptimierung und automatisierte Temperierkanäle Gewicht reduziert, Zykluszeiten verkürzt und die Bauteilqualität gesteigert werden kann.

Das Material versagt und plötzlich steht die Maschine still? Dann heißt es, die richtigen Maßnahmen ergreifen, um schnell wieder produzieren zu können. Materialversagen in Form fehlerhafter Bauteile oder Materialverschleiß im Rahmen sind für jede Produktion ein Risiko.
Rotierender Multimetall-3D-Druck
Studierende der ETH Zürich haben eine neuartige Laserschmelzmaschine gebaut, die zylindrische Bauteile aus zwei Metallen gleichzeitig druckt. Dank rotierender Plattform verkürzt sich die Fertigungszeit erheblich, was besonders für Raumfahrt, Luftfahrt und Antriebstechnik interessant ist.

Carbon nutzt die Formnext, um neue Technologien vorzustellen, die die additive Fertigung schneller, sauberer und produktiver machen sollen. Weniger Nachbearbeitung, weniger Prozessschritte, mehr Effizienz – das ist der Anspruch.
Prozessbeobachtung und Fehlerdetektion
Das pulverbettbasierte Laserstrahlschmelzen (PBF-LB/M) eröffnet neue Möglichkeiten in der additiven Fertigung. Moderne Kamerasysteme liefern dabei entscheidende Prozessdaten, um Qualität und Effizienz weiter zu steigern.
Noch vor einigen Jahren wurde 3D-Druck überwiegend im Prototypenbau eingesetzt. Das hat sich inzwischen verändert. Durch die Verwendung immer besserer Drucker und Materialien entstehen mithilfe dieser Technologie funktionsfähige Bauteile. Inzwischen hat sie sich sogar als wirtschaftliche Alternative in der Kleinserienfertigung etabliert. Auch die Antriebsexperten von Groschopp nutzen die Vorteile des 3D-Drucks.

Arburg stellt sein Geschäftsfeld Additive Fertigung Ende 2025 ein und richtet den Fokus künftig vollständig auf den Spritzgießmaschinenbau. Bestehende Freeformer-Kunden werden weiterhin mit Ersatzteilen, Service und Experten-Know-how betreut.
Verbindungstechnik trifft 3D-Druck
3D-Druck gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Serienfertigung und ermöglicht flexible, schnelle und präzise Produktionsprozesse. Am Beispiel der Lapp Gruppe zeigt sich, wie additive Verfahren helfen, Kundenanforderungen effizient umzusetzen und innovative Steckverbinderlösungen zu realisieren.

Branche warnt vor Rückschritten
In der aktuellen Fassung des Haushaltsentwurfs der Bundesregierung sind keine neuen Fördermittel für Additive Fertigung (AM) und Leichtbau mehr vorgesehen. Die Branche reagiert darauf mit Kritik und fordert eine klare strategische Neuausrichtung.
Die BMW Group setzt beim 3D-Druck verstärkt auf Recycling und entwickelt dafür eigene Materialkreisläufe. Im Additive Manufacturing Campus entstehen aus Altpulver und Altbauteilen neue Hilfsmittel und Werkzeuge – nachhaltig, effizient und weltweit einsetzbar.

Call for Speakers bis 31. Juli
Die Formnext 2025 rückt wirtschaftlich erfolgreiche Anwendungen der Additiven Fertigung in den Fokus und zeigt praxisnahe Lösungen zur weiteren Industrialisierung von AM. Der Call for Speakers für die Application und Industry Stages läuft noch bis zum 31. Juli.

Lenbach Equity Opportunities III
Der auf Unternehmensausgliederungen spezialisierte LEO III Fund übernimmt das Additive-Manufacturing-Geschäft von Trumpf im Bereich Laser Metal Fusion. Die neue Einheit soll unter neuer Marke zum internationalen Technologieführer im metallischen 3D-Druck ausgebaut werden.

Neues Zentrum für Kreislaufwirtschaft
Prozessketten in der additiven Fertigung ressourcenschonender zu gestalten – das ist das Ziel des neuen CZS Centers für Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz mittels Additiver Fertigungstechnologien (Center KRAFt).
Wärmeübertragung und additive Fertigung
Pagani hat den Abschluss eines Sechsjahresvertrags mit Conflux bekanntgegeben, der die Integration von Conflux-Wärmetauschern in das Getriebe seines neuesten exklusiven Modells, dem Pagani Utopia, vorsieht und die additive Fertigung in der Hypercar-Branche weiter vorantreibt.

Rund 170 Aussteller und Referenten aus dem In- und Ausland haben auf der 21. rapid.tech 3D vom 13. bis 15. Mai aktuelle Entwicklungen und Anwendungen der additiven Fertigung präsentiert.

35 Interessenten hatten sich um einen der acht Vortragsplätze im Fachforum Wissenschaft am 13. Mai 2025 auf der rapid.tech 3D beworben. Dennoch durften sich auch weitere Einreicher auf der ältesten deutschen AM-Fachveranstaltung präsentieren.

Vom 13. bis 15. Mai dreht sich auf der Messe Erfurt alles rund um die additive Fertigung. Die Rapid.Tech 3D öffnet zum 21. Mal ihre Tore – und ist damit die älteste Fachveranstaltung in Deutschland, die sich ganz dem Thema Additive Manufacturing (AM) verschrieben hat.
Der Einzug künstlicher Intelligenz scheitert mitunter am Mangel qualifizierter Fachkräfte oder an den Investitionskosten. Doch in vielen Bereichen hat KI Vorzüge, die Fachkräfte entlasten und den KI-Einsatz für Unternehmen rentabel machen.

Fachforum Mobilität zur Rapid.Tech 3D
AM-Entwicklungen und -Anwendungen für einen sauberen Straßen- und Schienenverkehr stehen im Mittelpunkt des Fachforums Mobilität am 14. Mai 2025 auf der Rapid.Tech 3D. Inspirationen dafür kommen nicht zuletzt aus dem Formel 1-Rennsport.