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Wettbewerbsvorteile bei großen Maschinen

Der 3D-Druck bietet enorme Chancen für den Maschinenbau und die Automatisierung. Ob 3D-gedruckte Bauteile für Maschinen und Anlagen, Prototypen oder Hilfsmittel für die Konstruktion: Die Additive Fertigung ist für moderne Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Automatisierung nahezu unverzichtbar, wenn man in der ersten Liga mitspielen will. Innovative Ingenieure und Konstrukteure verbessern mit 3D-gedruckten Komponenten ihre Produkte und sichern ihrem Unternehmen so einen echten Wettbewerbsvorteil, zum Beispiel durch eine schnellere Entwicklung. Gleichzeitig lassen sich durch den intelligenten Einsatz der Additiven Fertigung im Unternehmen Kosten sparen und die Nachhaltigkeitsbilanz verbessern.

3D-gedruckte Greifer, ausgestellt auf der Formnext 2022 © Mesago / Mathias Kutt

Entscheidend für den erfolgreichen Einsatz von AM im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Automatisierung ist nicht nur das klare Bekenntnis des Managements, sondern auch das möglichst große Know-how von verantwortlichen Personen.

Seminare, Kontakte und Anwendungen auf der Formnext
Doch wo und wie kann man dieses Know-how rund um die Additive Fertigung erwerben? Einen sehr guten generellen Überblick bietet ein Besuch auf der Formnext, die dieses Jahr vom 07. bis 10.11. in Frankfurt am Main stattfindet. Hier bieten die Discover3Dprinting-Seminare an jedem Messetag sehr gute Einblicke in die Welt des industriellen 3D-Drucks. Zahlreiche weitere Insights bietet das umfangreiche Bühnenprogramm, das für alle Messebesucher frei zugängig ist. Darüber hinaus informieren Hunderte Aussteller über Lösungen entlang der gesamten Prozesskette der Additiven Fertigung: vom Design über die Auswahl der passenden Fertigungstechnologie bis hin zur Nachbearbeitung.

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Vom Prototyp bis zur Halterung
Der 3D-Druck wird im Maschinenbau schon seit vielen Jahren genutzt, wobei sich die Breite der Anwendungen immer weiter vergrößert hat. Angefangen mit der Fertigung von Prototypen, nutzen zahlreiche Unternehmen heute den 3D-Druck auch, um kostengünstig und schnell Betriebsmittel wie Halterungen oder Schablonen zu fertigen. Insbesondere der Einsatz von faserverstärktem Kunststoff, der sich mittlerweile auch mit Desktop-3D-Druckern verarbeiten lässt, hat diese Entwicklung enorm beschleunigt, denn so lassen sich vergleichsweise kostengünstig Bauteile mit sehr hoher Festigkeit herstellen.

Geringe Stückzahlen und komplexe Geometrien
Die Kür der additiven Anwendungen sind Endkomponenten. Gerade im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Automatisierung kann der 3D-Druck dabei gleich mehrere seiner Stärken ausspielen: Einzelteile oder sehr geringe Stückzahlen lassen sich kostengünstig und schnell herstellen, da zum Beispiel keine Werkzeuge notwendig sind. Auch ermöglicht der 3D-Druck besondere Geometrien, die mit anderen Herstellungsmethoden nicht umsetzbar sind. Zudem können Komponenten, die vormals aus zahlreichen einzelnen Bauteilen zusammengesetzt wurden, nun in einem Stück gedruckt werden.

Neben diesen Vorteilen bietet der 3D-Druck Unternehmen aus der Automatisierung eine zusätzliche Chance: In verschiedenen Branchen wird die Additive Fertigung immer mehr auch für größere Stückzahlen im industriellen Umfeld eingesetzt, was oftmals einen automatisierten Produktionsprozess einschließlich Postprocessing erfordert. Unternehmen aus der Automatisierungsbranche haben diese Geschäftsmöglichkeiten in einem stark wachsenden Markt bereits für sich entdeckt und bieten hier erfolgreich Lösungen an.

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