Füllstandssensor

Andreas Mühlbauer,

Kapazitive Füllstandsmessung für anspruchsvolle Medien

Für Anwendungen mit anhaftenden oder viskosen Medien stellt EBE eine kapazitive Füllstandssensorik auf Basis der corTEC-Technologie vor. Das Messprinzip ist auf Prozesse ausgelegt, in denen konventionelle Verfahren durch Beläge, Rückstände oder inhomogene Medien an ihre Grenzen stoßen.

© EBE Elektro-Bau-Elemente

Die Sensoren eignen sich für Stoffe mit geringen Leitwerten ebenso wie für flüssige, viskose, pastöse oder pulverförmige Medien. Auch Schüttgüter mit variierenden Materialeigenschaften lassen sich erfassen. Ein Fokus liegt auf Anwendungen mit leitfähigen Ablagerungen an Behälterwänden, etwa durch Biofilme oder Kondensate, die bei anderen Messmethoden zu Drift oder Fehlmessungen führen können. Diese Einflüsse werden bei der corTEC-basierten Messung kompensiert.

Der LCRC-Füllstandssensor arbeitet berührungslos von außen durch die Behälterwand. Dabei unterscheidet das System zwischen der Kapazität des Mediums und der von anhaftenden Schichten, sodass auch bei Belagbildung eine stabile Erfassung möglich ist. Die externe Montage reduziert den Wartungsaufwand und verhindert medienbedingten Verschleiß oder Kontamination. Mit einer Baugröße von 30 × 30 mm ist der Sensor für kompakte Systeme ausgelegt und kann auch in hygienisch sensiblen oder schwer zugänglichen Anwendungen eingesetzt werden. Typische Einsatzfelder sind Labor- und Analysegeräte, Medizintechnik sowie Dosier-, Reinigungs- und Temperiersysteme.

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Sensor+Test, Halle 1, Stand 341

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