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Billige Komponenten senken Kosten nicht
Hinter der Seitenverkleidung einer modernen Druckmaschine, so fallen sie einem regelrecht ins Auge: Drehdurchführungen, meist messingfarben und an schwarze Schläuche angeschlossen.
Die Temperierung und konstante Temperaturhaltung der Komponenten einer Druckmaschine ist generell die Grundlage zu gleichbleibender Druckqualität bei höchsten Produktionsgeschwindigkeiten. Gleichzeitig ist das auch der Schlüssel zur Reduktion von Makulatur, sei es nun Anfahrt- oder Produktionsmakulatur - schließlich prägt alle modernen Druckereien ein starkes Kostenbewusstsein.
Auf letzteres müssen die Druckmaschinenhersteller ebenfalls Rücksicht nehmen und so sind neben die Aufgaben zur Kühlung/Temperierung im wasserhaltigen wie wasserlosen Offsetdruck noch zusätzliche Aspekte zur Kostensenkung speziell durch Ressourceneinsparung getreten.
So werden Maschinen zum einen viel kompakter gebaut oder, verglichen mit früheren Modellen, breitere Bahnen auf gleicher Grundfläche gefahren. Beides bedeutet, dass die Technik hinter den Seitenverkleidungen und im Sockel verkleinert werden muss, oftmals trotz höherer Bahnbreite.
Was für die Gesamttechnik im Allgemeinen, gilt für Drehdurchführungen im Besonderen. Seitens Deublin als weltgrößter Hersteller von Drehdurchführungen wurde die Basiskonstruktion der Drehdurchführungen für Druckmaschinen zwar schon vor 25 Jahren vorgestellt, jedoch seitdem permanent weiterentwickelt, optimiert und durch zusätzliche Varianten ergänzt. Durch das Baukastenprinzip ist mittlerweile eine Produktfamilie entstanden, die hinsichtlich Standzeit, Durchfluss, geringem Druckverlust und Baugröße gute Werte vorweisen kann.
Ebenso findet man bei Betrachtung der technischen Feinheiten erheblich gesenkte Reibwerte und optimierte Strömungskanäle. Die Folgen sind geringerer Energieeinsatz auf der Pumpenseite sowie weit geringere Turbulenzen, also ein gleichmäßigeres Temperaturprofil.
Durch enge Zusammenarbeit mit den großen Druckmaschinenherstellern konnten Lösungen gefunden werden, die die Kundenanforderungen hinsichtlich Präzision und Qualität erfüllen.
Analog ist die Zusammenarbeit mit den Herstellern von Werkzeugmaschinen und Bearbeitungszentren zu sehen, schließlich sind auch in diesem Bereich die Anforderungen extrem gestiegen. Die Drehzahlen wurden massiv angehoben, ebenso die Medienvielfalt, das heißt, ob ein Werkstück mit Kühlschmierstoff, Minimalmengenschmierung, mit Druckluftunterstützung zum Späneausblasen oder trocken bearbeitet wird. Materialforschung, kontinuierliche Weiter- und Neuentwicklung zur Lösung spezifischer Aufgaben und ganz besonders die Verlängerung der Lebensdauer stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten.
Diese Qualität kann nicht „billig“ sein, doch sie rechnet sich für den Anwender durch Kosteneinsparungen (Energie, Platz, Wartungsintervalle) über die Laufzeit der Maschine. Insofern ist hohe Qualität nicht diametral zum Thema Kosteneffizienz zu sehen, wenn man mehr betrachtet als die reinen Anschaffungskosten einer Komponente.
Damit die vorstehend genannten Eigenschaften von Drehdurchführungen auch offen verifiziert werden können, führt Deublin ständig Tests mit den Drehdurchführungen durch. Auf Wunsch können interessierte Konstrukteure an aktuellen Tests teilnehmen. Weitere Informationen unterHeribert Freitag, Deublin/hs









