Zerspanen

Stark im Sondermaschinenbau

Maschinenbauer Tisora hat sich auf die Projektierung, Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Sonderlösungen spezialisiert. Dabei werden unterschiedliche Aufgaben aus der Fertigungs- und Fügetechnik unter Einbeziehung von mess- und prüftechnischen Aufgaben gelöst. Das Chemnitzer Unternehmen zählt 54 Mitarbeiter, von denen acht in Entwicklung und Konstruktion tätig sind.

Sonderwerkzeugmaschinen für die spanende Fertigung, Handhabungslösungen zum Mechanisieren und Automatisieren technischer Abläufe an Maschinen und Anlagen sowie die Entwicklung und Produktion von Betriebsmitteln bestimmen das Arbeitsfeld des Unternehmens. Eine weitere Säule des Geschäfts bilden Fertigungsdienstleistungen nach Kundenauftrag. Dabei ermöglichen die Qualifikation der Mitarbeiter sowie Kenntnisse der modernen Steuerungs- und Regeltechnik heute Arbeits- und Einsatzmöglichkeiten der Maschinen, die vor wenigen Jahren noch undenkbar schienen.

Dank der Investitionen der letzten Jahre kann das Unternehmen kostengünstig auf modernen Maschinen fertigen. Zum Maschinenpark der Chemnitzer ge­hören unter anderem CNC-gesteuerte Bearbeitungszentren, zyklengesteuerte Dreh- und Schleifmaschinen sowie eine 3D-Messmaschine. Außer Sondermaschinen und kundenspezifischen Automatisierungslösungen realisiert Tisora im Verbund mit Partnerunternehmen auch Standardlösungen mit Robotereinsatz.

Die realisierten Sondermaschinen bewähren sich im harten Industrieeinsatz. Ein Beispiel dafür sind automatische Zu- und Abführeinrichtungen für Gewindewalzmaschinen, mit deren Hilfe ein automatischer Arbeitsablauf von der Zufuhr des Rohmaterials bis zur Abführung der fertig bearbeiteten Gewindestangen möglich ist. Die Einrichtung ist durch die variable Verstellung für Durchmesser von 6 bis 30 mm und Längen von 1,5 bis 6 m einsetzbar.

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Rund 60 Prozent des Umsatzes tätigt das Unternehmen mit Eigenkonstruktionen für die Zerspanungs-, Montage- und Handlingtechnik. So etwa das abgebildete Rundtaktbearbeitungszentrum, das die Komplettbearbeitung von vorzugsweise Alu- Druckgussteilen inklusive Waschen und Trocknen ermöglicht. Es werden die Arbeitsgänge Bohren und Gewindedrehen mit Mehrspindelköpfen ausgeführt. Der Stationsaufbau und das Elektrokonzept ermöglichen die nachträgliche Anordnung weiterer Stationen. Durch die umfassende Prozessüberwachung und Bearbeitungsmöglichkeiten für mehrere Werkstückgruppen ist ein flexibles Bearbeitungszentrum mit hoher Verfügbarkeit entstanden. ms

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