Zerspanen

Am Stück

lässt sich die BA W06-2W transportieren. Mit diesem horizontalen Zweispindler runden die Hersteller der Schwäbischen Werkzeugmaschinen ihre Produktpalette nach oben hin ab und gehen weiter auf dem Weg zum Lieferanten eines kompletten Spektrums von Maschinen für Werkstücke von 50 x 50 x 50 bis hin zu 600 x 500 x 400 Millimeter.

Der Zweispindler übernimmt mit seinen Geschwistern der Reihe BA W06 den Monoblock, das Gantry, den Spindelkasten mit zwei horizontalen Synchronmotor-Spindeln, die Linearantriebstechnik sowie das Werkzeugmagazin. Sein herausragendes Merkmal ist die im Arbeitsraum vor den beiden Spindeln angeordnete horizontale W-Achse. Sie trägt eine Rundachse mit einem horizontalen Spannbalken. Dieser nimmt die Vorrichtungen für die beiden Werkstücke auf, wahlweise direkt oder auf zwei zusätzlichen Rundachsen (fünfte Achse). Letztere ermöglichen, Bauteile an fünf Seiten in einer Aufspannung fertig zu bearbeiten. Durch den Verzicht auf den bisherigen Schwenkbalken, der das hauptzeitparallele Be- und Entladen ermöglicht, ergibt sich ein wesentlich größerer Flugkreis zum Schwenken der Werkstücke. Dabei bleiben die vorteilhaften bewährten Prinzipien der horizontalen Maschinen erhalten. Zusätzlichen Nutzen bringt der um 225 Millimeter vergrößerte Arbeitsweg der W-Achse in Z-Richtung. So können auch tiefe Bohrungen bis 550 Millimeter ohne Umspannen in einem Arbeitszyklus gefertigt werden. Das kürzt vor allem bei Bauteilen wie Getriebegehäusen die Durchlaufzeiten erheblich und schafft höhere Produktivität.

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Mit dem Zweispindler erschließt der Hersteller ein neues Segment in der Serienfertigung bei Automotive-Zulieferern und Lohnfertigern. Sämtliche Maschinen für kubische Leichtmetall-Bauteile können nun aus einem Haus bezogen werden. Bei der Einarbeitung und Schulung des Personals sowie bei der Ersatzteilelogistik und dem Service spart dies Zeit und Geld und erleichtert die Kommunikation zwischen Kunden und Maschinenhersteller. ee

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