Intec/Z

Andreas Mühlbauer,

Iscar präsentiert viele Neuentwicklungen

Iscar nutzt die Intec/Z connect 2021 vom 2 bis 3. März als Plattform, um seine wirtschaftlichen Lösungen zum Drehen, Stechen, Fräsen und Bohren zu präsentieren.

Die gesinterte WSP Neodo S890 hat acht Schneiden und einen Anstellwinkel von 90°. © Iscar

Eines der neuen Produkte ist die Wendeschneidplatte (WSP) Neodo S890. Die gesinterte WSP hat acht Schneiden und einen Anstellwinkel von 90° für gutes Handling bei Schnitttiefen bis 5 mm zum wirtschaftlichen Schruppen. Ebenfalls acht Schneiden besitzt die neue Neofeed FFQ8. Anwender können sie sowohl zum Hochvorschubfräsen als auch zum dynamischen Planfräsen einsetzen. In allen Anwendungen erlaubt die WSP hohe Zeitspanvolumen sowie eine kosteneffiziente und stabile Bearbeitung. Auch zu sehen: Der ER-Adapter für T-Face/T-Slot-Köpfe Neocollet und die neue 08er-WSP für die Logiq-4-Feed-Fräser mit einem Durchmesser ab 50 mm.

Weiterhin stellt Iscar die neuen dreischneidigen Flachkopfbohrer für die Logiq-3-Cham-Bohrkörper vor. Anwender können damit einfach und ohne Pilotbohrung ins Volle arbeiten und Löcher mit flachem Bohrgrund einbringen. Sie sparen sich damit einen zweiten Arbeitsschritt und steigern ihre Produktivität.

Die Tieflochbearbeitung ist ein weiterer Schwerpunkt des diesjährigen Messeauftritts: Besucher können den modularen Tieflochbohrer Sumogun-MNSNT in massiver Vollmaterialausführung mit auswechselbaren Bohrköpfen und Spannhülsen kennenlernen. Zudem präsentiert das Unternehmen seinen brandneuen Soliddrill Extralong. Der innengekühlte Vollhartmetall (VHM)-Bohrer besteht aus einer speziell entwickelten PVD-Beschichtung auf Feinstkorn. Der Bohrer mit Durchmessern von 3 bis 10 mm erlaubt hohe Präzision bei Bohrungen bis 50xD.

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Bei den Stechwerkzeugen liegt der Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und kurzen Rüstzeiten. Mit der 3D-gedruckten neuen Jetcrown erweitert Iscar die Logic-F-Grip-Reihe. Die Jetcrown ermöglicht die Kühlung des Schneidsatzes von zwei Seiten. Das verbessert die Standzeit des Werkzeugs. Zudem werden die Schneidenträger jetzt nur noch mit einer Schraube geklemmt. Das reduziert die Rüstzeit und macht spindelnahes Abstechen bei maximaler Stabilität möglich. Damit Anwender beim Abstechen werkstoffsparender arbeiten können, hat ISCAR den selbstklemmenden Swissgrip Schneidenträger entwickelt. Dieser nimmt Schneideinsätze in Schnittbreiten von 0,6, 0,8, 1 und 1,2 mm auf. Trotz der geringen Breite sind diese mit einem J-Spanformer für beste Spanabfuhr ausgestattet.

Iscar hat seine Piccocut-Linie zum Drehen, Einstechen, Gewindedrehen, Fasen, Formdrehen und Axial-Einstechen für die Innenbearbeitung bei Kleinbauteilen komplett überarbeitet und erweitert. Für längere Standzeiten und bessere Spankontrolle verfügen die neuen Schneideinsätze über eine innere Kühlmittelzuführung direkt zur Schneidkante. Für größere Stabilität und höhere Präzision hat Iscar die neuen Schneideinsätze mit einer längeren Klemmfläche versehen und diese um 90 Grad gedreht.

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