Manufacturing Vision Studie 2017

Die Wearables kommen

Zebra Technologies hat die Ergebnisse seiner Manufacturing Vision Studie 2017 vorgestellt. Demnach wird die Zahl der vollkommen vernetzten Fabriken in den nächsten fünf Jahren deutlich steigen, als Hilfsmittel sieht ein Großteil die Nutzung von RFID, Wearables und automatisierten Systemen.

Laut Manufacturing Vision Studie 2017 wird die Zahl der vollkommen vernetzten Fabriken in den nächsten fünf Jahren deutlich steigen. (Bild: Zebra)

Peerless Insights befragte dazu im Auftrag von Zebra Technologies, einem Anbieter von Hardware-, Software- und Analytics-Lösungen für Echtzeit-Transparenz in Unternehmen, 1.100 Entscheidungsträger mit Einfluss auf den Kauf von Fertigungstechnologien aus Nord- und Lateinamerika, Europa und der Asien-Pazifik-Region. Die Onlinestudie wurde im ersten Quartal 2017 durchgeführt und deckte unterschiedliche Branchen ab, darunter die Auto-, High-Tech-, Tabak- und Pharma-Industrie sowie die Lebensmittel- und Getränke-Branche.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass Fertigungsunternehmen das IIoT insbesondere zur Verbesserung der Produktqualität sowie zur Erhöhung der Transparenz ihrer Betriebsabläufe nutzen wollen. Globalisierung, stärkerer Wettbewerb und steigende Kundenanforderungen erfordern eine zunehmende Vernetzung von Fabriken – auch die befragten Fertigungsunternehmen erkennen diese Notwendigkeit. Wie aus der Studie hervorgeht, wird die Zahl der Studien-Ergebnisse im ÜberblickHersteller mit vollständig vernetzten Fabriken in den nächsten fünf Jahren deutlich steigen.

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Studien-Ergebnisse im Überblick

Aus der Studie geht hervor, dass die Hälfte der Fertigungsunternehmen die Einführung von tragbarer Technologie bis 2022 plant. (Bild: Zebra)

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Fertigungsunternehmen Industrie 4.0 und den Wandel zur Smart Factory weiter vorantreiben werden. Mithilfe von RFID, Wearables, automatisierten Systemen und neuen Technologien werden Mitarbeiter die physischen Abläufe in Fabriken überwachen. Auf diese Weise können Unternehmen dezentral Entscheidungen treffen. Bis 2022 erwarten 64 Prozent der Produktionsunternehmen die vollständige Vernetzung ihrer Fabriken, gegenwärtig sind dies nur 43 Prozent.

Aus der Studie geht außerdem hervor, dass die Hälfte der Fertigungsunternehmen die Einführung von tragbarer Technologie bis 2022 plant. 55 Prozent der Unternehmen, die Wearables bereits nutzen, wollen deren Einsatz in den nächsten fünf Jahren weiter ausbauen. Manuell ausgeführte Prozesse sollen außerdem abnehmen. Heute nutzen noch 62 Prozent Stift und Papier, um wichtige Produktionsschritte zu kontrollieren. Laut der Studie werde bis 2022 nur noch jedes fünfte Unternehmen auf diese Weise vorgehen, da die Nutzung von Stift und Papier zur Nachverfolgung laufender Arbeiten ineffizient und fehleranfällig sei.

Als Top-Priorität für die nächsten fünf Jahre nannten Führungskräfte in allen Regionen die Qualitätssicherung.Zukunftsorientierte Unternehmen setzen demnach auf hochwertige Produkte, um Wachstum, Durchsatz und Profitabilität zu verbessern. Sie seien zuversichtlich, dass Verbesserungen auf Hersteller- und Zuliefererseite die Qualität der fertigen Produkte steigern werden: Nur 34 Prozent erwarten, dass 2022 Qualitätsprobleme ihre Hauptsorge sein werden.

Die Mehrheit der befragten Hersteller ist laut Studie überzeugt, dass Investitionen in die Transparenz von Betriebsabläufen das Unternehmenswachstum fördern.Für 63 Prozent liege dabei der Fokus auf Tracking durch eine Kombination verschiedener Technologien (Barcodes, RFID und Echtzeit-Ortungssysteme). 51 Prozent der befragten Unternehmen planen, die Nutzung von Sprachtechnologie in den nächsten fünf Jahren auszubauen.Dabei erwarten die größten Unternehmen (mit einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Dollar pro Jahr) die höchste Zunahme bei der Nutzung: Von ihnen planen 55 Prozent, im Jahr 2022 Sprachtechnologie einzusetzen. as

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