Größte Einzelinvestition

Boge eröffnet neues Werk in Sachsen

Am 7. Februar hat Boge offiziell seinen neuen Fertigungsstandort, die Boge Komponenten GmbH & Co. KG, im sächsischen Großenhain eröffnet. Neben der neuen Belegschaft nahmen an der Einweihungsfeier auch zahlreiche Unternehmensvertreter vom Stammsitz in Bielefeld und aus den Boge Tochtergesellschaften sowie geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und kommunaler Verwaltung teil.

Feierliche Eröffnung des neuen Boge-Werks im sächsischen Großenhain (v.l.n.r.): Matthias Dues, Betriebsleiter Boge Komponenten, Thorsten Meier, Geschäftsführer Boge, Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière MdB, Staatsminister Sven Morlok, Wolf D. Meier-Scheuven, Boge Geschäftsführer, Arndt Steinbach, Landrat Meißen, Michael Rommelmann, Geschäftsführer Boge Komponenten, Bodo Finger, Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft und Burkhard Müller, Oberbürgermeister Großenhain.

In Anwesenheit von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière MdB, dem sächsischen Wirtschaftsminister Sven Morlok sowie Oberbürgermeister Burkhard Müller und weiteren geladenen Gästen wurde das neue Werk in Großenhain eröffnet. In seiner Ansprache würdigte Bundesinnenminister de Maizière die Bedeutung des Mittelstands für die gesamtdeutsche Wirtschaft: "Die Eröffnung der neuen Produktionsstätte von Boge in meinem Wahlkreis ist für mich ein schönes und ermutigendes Ereignis - ich freue mich, dabei sein zu dürfen. Wir wissen, die Basis unseres Wohlstandes ist eine starke Wirtschaft. Deutschlands Stärke sind die vielen kleinen und mittelständischen Betriebe sowie unsere erfolgreiche Industrie. Das Produzierende Gewerbe, dazu zählt nun auch Boge in Großenhain, stützt das gesamtwirtschaftliche Wachstum. Die Bundesregierung wird auch weiterhin die Rahmenbedingungen für Unternehmen zuverlässig gestalten."

Bei der Suche nach einem neuen Fertigungsstandort stand Deutschland als Produktionsland für Boge nie in Frage: "'Made in Germany' ist eins unserer Qualitätsmerkmale im weltweiten Wettbewerb und häufig ein Kaufkriterium für unsere Kunden", erläuterte Geschäftsführer Wolf D. Meier-Scheuven zum Auftakt des feierlichen Festakts. Nach reiflicher Überlegung fiel die Wahl auf Großenhain. "Sachsen liegt in der Mitte Europas. Durch unseren neuen Standort sind wir näher an den Kunden in den östlichen Bundesländern und in ganz Osteuropa, wo wir unsere Marktposition noch weiter ausbauen wollen."

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Bislang hat Boge rund zwölf Millionen Euro in den Aufbau des neuen Werks investiert - die bisher größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte. Im neuen 4.500 Quadratmeter umfassenden Produktions- und Montagebereich nimmt Boge modernste Fertigungstechnologien in Betrieb, wie hochtechnisierte Bearbeitungszentren (BAZ) für einen automatisierten Produktionsablauf. In Großenhain fertigt das Unternehmen unter anderem das Herzstück seiner Kompressoren: Die Verdichterstufe Boge effilence. "Aufgrund der hohen Auftragslage sind wir froh, dass jetzt die komplette Produktion in Großenhain steht und wir mit der Produktion starten können", so Meier-Scheuven.

Zurzeit sind 14 Mitarbeiter im Werk beschäftigt. Bis Oktober dieses Jahres wird das Unternehmen die Mitarbeiterzahl verdoppeln und die Produktion im Schichtbetrieb fortsetzen. So wie am Stammsitz in Bielefeld wird Boge auch am neuen Standort ausbilden: Zum 1. August dieses Jahres sind in Großenhain zwei Ausbildungsplätze zum Zerspanungsmechaniker zu besetzen. Auch Oberbürgermeister Burkhard Müller blickte beim Festakt optimistisch in die Zukunft: "Boge und Großenhain - diese Partnerschaft hat großes Potenzial. Ich habe das Gefühl, hier wächst zusammen was zusammen gehört."

Boge wächst entgegen dem Branchentrend

Boge gehört weltweit zu den führenden Anbietern von Kompressoren und Druckluftsystemen. Entgegen dem Branchentrend konnte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2013 erneut ein Umsatzplus erzielen und startete mit einer vielversprechenden Auftragslage ins neue Jahr. "Unseren Erfolg im In- und Ausland führen wir vor allem auf unsere Innovationskraft und den hohen Qualitätsstandard unserer Produkte zurück", erklärte Meier-Scheuven.

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