Motek/Bondexpo 2021

Andreas Mühlbauer,

Messe geht nach Corona-Zwangspause wieder live an den Start

Die Motek/Bondexpo ging als Präsenzmesse vom 5. bis 8. Oktober mit großem Erfolg in Stuttgart über die Bühne.

Ein Neustart der Motek nach der Corona-Pause. Besucherzahlen hat der Veranstalter bisher nicht veröffentlicht. © Daniel Schilling

Die Automatisierungsbranche hatte die 39. Motek und 14. Bondexpo sehnlich erwartet. Die Veranstaltung hat die Erwartungen der Austeller übertroffen.

„Ja, wir sind wieder da!“, sagte Bettina Schall, Geschäftsführerin von P. E. Schall. Vor Ort waren 453 Aussteller aus 25 Ländern, davon 17 Prozent aus dem Ausland, auf 45.000 Quadratmeter Bruttofläche vertreten. „Mein Dank gilt allen, die heute hier präsent sind und den Re-Start der Präsenzmesse aktiv mittragen“, sagte Projektleiter Rainer Bachert. „Die Motek 2021 übertraf komplett unsere Erwartungen“, resümiert Ulrich Moser, Leitung Marketing & Vertriebscontrolling von IEF Werner. „Wir waren überrascht, wie viele Kunden mit konkreten Projekten kamen und nach Lösungen suchten. Endlich ist es wieder möglich, sich persönlich auszutauschen.“

Arena of Integration als gelebte Vernetzung

Die Motek/Bondexpo 2021 war eine der ersten großen Fachveranstaltungen nach der messefreien Zeit und mit entsprechend großer Vorfreude erwartet worden. Nun wurde sie zu einem vollen Erfolg. Von der ersten Stunde an war das Messegeschehen geprägt vom intensiven fachlichen Austausch an den Exponaten. „Persönlich hier zu sein, zu netzwerken, das tut gut“, sagte Thomas Zettlmeier, Technischer Verkauf bei der Otto Bihler Maschinenfabrik im Rahmen der Arena of Integration (AoI).

Anzeige

Ebenfalls Teil der AoI war Thyssenkrupp Automation Engineering. „Das war klasse vorbereitet“, lobt Stefan Fuchs, Leiter Produktmanagement von Thyssenkrupp Systeme Engineering, die Organisation der AoI. „Diese Initiative des Messeveranstalters war für uns ein hervorragender Auftakt in die Präsenzmesse, auf der wir genau die Zielgruppe finden, die wir suchen.“

An Beispielen aus dem Vertriebsprozess für kundenspezifische Montagetechnik, der Kleinserien- und Ersatzteilfertigung mit 3D-Druck, der variantenflexiblen Serienmontage sowie der Intralogistik haben die Exponate der Arena of Integration digitalisierte, vernetzte Produktionsabläufe sichtbar und verständlich gemacht. 

„Hier treffen wir die richtigen Leute“

„Das Besondere an der Motek ist, dass wir hier die richtigen Leute treffen“, konstatierte Dr.-Ing. Christian Löchte von Formhand. „Dazu gehören Systemintegratoren und Kunden, die in automatisierte Handhabungsprozesse einsteigen wollen. Die sind alle hier, und deshalb fühlen wir uns hier wohl“. Formhand war in der Start-up-Area vertreten und hochzufrieden über den regen und „frischen“ Austausch mit den Besuchern. Bewusst hat der Messeveranstalter mit der Start-up-Area jungen Unternehmen eine Plattform geboten, um mit ihren jungen Ideen und Produktentwicklungen konkrete industrielle Anwendungen zu initiieren.

Die Umsetzung des umfangreichen Hygienekonzepts der Messe Stuttgart, komplett behördlich abgestimmt und auf der Basis der aktuellen, allgemeingültigen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ausgeführt, gab allen Beteiligten den Rahmen für das Live-Messegeschehen. „Diese Motek/Bondexpo 2021 war eine ganz besondere Messe“, resümiert Bettina Schall. „Sie hat bewiesen, dass Präsenzmessen unverzichtbar sind. Denn kein Format der virtuellen Kommunikation kann in der Investitionsgüterbranche und im B-to-B-Bereich die persönlichen Gespräche ersetzen. Allen Beteiligten danke ich sehr herzlich dafür, dass Sie den Re-Start zum Erfolg gebracht haben. Seien Sie alle schon heute zur nächsten Motek/Bondexpo vom 04. bis 07. Oktober 2022 in Stuttgart eingeladen.“   

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige