Partnerprogramm gestartet
Stratasys vereinfacht Nachbearbeitung für 3D-Druck
Stratasys hat ein Partnerprogramm für validierte Nachbearbeitungslösungen gestartet, um Anwendern den Aufbau durchgängiger AM-Workflows zu erleichtern. Erster Partner ist PostProcess Technologies, dessen automatisierte Systeme für FDM, PolyJet, SLA und P3 nun direkt über Stratasys-Vertriebskanäle bezogen werden können.
Stratasys erweitert sein Angebot um ein Partnerprogramm für die Nachbearbeitung von 3D-gedruckten Teilen. Das neu gestartete Post Processing Partnership Program soll Anwendern den Zugang zu geprüften Nachbearbeitungslösungen erleichtern und diese besser in bestehende Produktionsabläufe integrieren. Als ersten Kooperationspartner hat das Unternehmen PostProcess Technologies an Bord geholt, einen Spezialisten für automatisierte Post-Printing-Lösungen.
Die Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile ist oft ein Knackpunkt in der Prozesskette. Reinigen, Glätten, Aushärten oder Finishen erfordern häufig manuelle Eingriffe und kosten Zeit. Bisher mussten Anwender passende Nachbearbeitungssysteme selbst recherchieren, bei verschiedenen Anbietern beschaffen und hoffen, dass alles reibungslos zusammenspielt. Genau hier setzt das neue Programm an.
Stratasys übernimmt künftig die Vorauswahl und Validierung kompatibler Drittanbieterlösungen. Kunden können die Nachbearbeitungstechnik dann gebündelt mit Software, Materialien, Druckern und Services direkt über die Vertriebskanäle von Stratasys beziehen. Das soll die Beschaffung vereinfachen und Risiken bei der Implementierung reduzieren.
„Kunden konzentrieren sich zunehmend auf die Optimierung des gesamten Workflows der additiven Fertigung und nicht nur auf einzelne Schritte. Das Post Processing Partnership Program soll die Nachbearbeitung einfacher einführbar und besser in Produktionsumgebungen integrierbar machen“, so Rich Garrity, Chief Industrial Business Officer bei Stratasys. PostProcess Technologies sei dafür der richtige Partner, viele Stratasys-Kunden würden die Lösungen bereits nutzen.
Konkret bedeutet die Vereinbarung: Stratasys verkauft die validierten PostProcess-Systeme über seine globalen Vertriebswege. Installation, Service und Support übernimmt weiterhin PostProcess selbst. So können Kunden alles aus einer Hand bestellen, während die technische Betreuung beim Spezialisten bleibt.
PostProcess-CEO Jeff Mize verweist darauf, dass manuelle Nachbearbeitungsmethoden bei steigendem Teilevolumen und zunehmender Komplexität an ihre Grenzen stoßen. Gerade in Umgebungen mit hohen Anforderungen an Bedienersicherheit, Konsistenz und Durchsatz seien automatisierte Lösungen gefragt. Die Kooperation mit Stratasys erweitere die Marktreichweite und mache es Anwendern leichter, durchgängige AM-Workflows aufzubauen.
Das Portfolio von PostProcess unterstützt verschiedene Stratasys-Technologien wie FDM, PolyJet, SLA und P3. Die automatisierten Systeme sollen Konsistenz, Durchsatz und Teilequalität in Prototyping und Produktion verbessern. Besonders relevant ist das für Branchen wie Automotive, Aerospace, Dental oder Konsumgüter, wo die Nachbearbeitung einen erheblichen Kosten- und Zeitfaktor darstellt.
Das Programm samt den ersten PostProcess-Angeboten ist bereits verfügbar.









