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Kuka: Grundsteinlegung in Shanghai
Kuka, Anbieter von Robotern und automatisierten Produktionsanlagen und -lösungen, hat am 12. Oktober im chinesischen Wirtschaftszentrum Shanghai den Grundstein für eine neue Produktionsstätte gelegt. Das Unternehmen entwickelt bereits seit zwölf Jahren in China und dem asiatischen Raum roboterbasierte Produktionslösungen. Das neue Werk mit rund 350 Mitarbeitern soll im Verlauf des kommenden Jahres seinen Betrieb aufnehmen.
Dr. Till Reuter, Kuka-Vorstandsvorsitzender, sagt: "Kuka ist dort, wo seine Kunden sind. Mit unserem neuen Werk in Shanghai werden wir für unsere stark wachsenden Märkte in China und Asien produzieren. Kuka baut damit seine sehr gute Marktposition in Asien strategisch aus und profitiert vom Megatrend nach Automationslösungen in Schwellenländern."
Das Augsburger Unternehmen hat seinen Roboterabsatz in China im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. In dem neuen, knapp 20.000 qm großen Werk wird das Unternehmen nun sowohl für die Automobilindustrie als auch zunehmend für die General Industry produzieren. Es wird dort von effizienten Prozessen und flexiblen Strukturen profitieren.
Bereits im Jahr 2000 wurde "Kuka China" offiziell gegründet. Heute ist die chinesische Niederlassung des deutschen Roboterherstellers eine der größten Kuka-Niederlassungen weltweit. Neben dem Hauptsitz in Shanghai haben die Augsburger vier Niederlassungen mit Vertriebs- und Serviceeinheiten installiert, um nahe am Kunden zu sein. Nicht nur für Kuka, sondern für den gesamten deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist China, neben den USA, der weltweit wichtigste Handelspartner. China hat sich in den vergangenen Jahren zu dem Robotermarkt der Zukunft entwickelt.
Ausblick
Bereits im nächsten Jahr will Kuka mit der Fertigung der KR Quantec Roboter Serie und der universellen Steuerungseinheit KR C4 beginnen. Im ersten Jahr erwartet der Roboterhersteller eine zusätzliche Montagekapazität von 3.000 Robotern und Steuerungen. Bis 2015 soll diese auf 5.000 Einheiten steigen. Langfristig, so heißt es, lasse sich die Kapazität noch erweitern. kf








