Kistler-Gruppe

Industrielle Qualitätssicherung als Wachstumsmotor

Die Kistler-Gruppe ist gewachsen, vor allem dank der starken Nachfrage aus der Automobilindustrie.Eine in den Produktionsprozess integrierte Qualitätssicherung ist gerade für Automobilhersteller und Zulieferer von zentraler Bedeutung. Kistler-Sensoren sind wichtiger Ausgangspunkt einer Qualitätsüberwachungslösung.

Null-Fehler-Produktion als Erfolgsfaktor: Die hochautomatisierte Produktion mit integrierter Kistler-Qualitätsprüfung ist für Feller eine zentrale Voraussetzung für den Produktionsstandort Schweiz. (Bild: Kistler)

Die Kistler-Gruppe verzeichnete per Ende Mai 2017 einen Auftragseingang von rund 170 Millionen Euro und ist damit gegenüber der Vorjahresperiode währungsbereinigt um 26 Prozent gewachsen. Die Qualitätssicherung in der digitalisierten industriellen Produktion bleibt ein Fokusthema.

Nachfrage der Automobilindustrie

Das starke Wachstum der Kistler Gruppe gegenüber der Vorjahresperiode ist in erster Linie auf eine starke Nachfrage der Automobilindustrie zurückzuführen. „Der amerikanische Markt mit seinen neuen, aufstrebenden Automarken verzeichnet eine starke Nachfrage, die uns zugutekommt. Im asiatischen Raum profitiert Kistler vom Kapazitätsaufbau in der dortigen automobilen Produktion, während es in Europa primär der Trend zur Qualitätssicherung ist, der die Nachfrage nach unseren Lösungen zur industriellen Produktionsüberwachung antreibt“, erklärt Rolf Sonderegger, CEO der Kistler-Gruppe.

Industrielle Qualitätssicherung

Fehlerhaft produzierte Einzelteile, die in Autos verbaut werden, bergen ein besonders großes Sicherheitsrisiko und zwingen die Automobilindustrie zu kostspieligen, image-schädigenden Rückrufaktionen. Aus diesem Grund ist eine in den Produktionsprozess integrierte Qualitätssicherung gerade für Automobilhersteller und Zulieferer von zentraler Bedeutung. Kistler-Sensoren sind wichtiger Ausgangspunkt einer Qualitätsüberwachungslösung, die präzise Messdaten liefert und mit der sich qualitätsrelevante Parameter besser steuern und Fehlproduktionen vermeiden lassen.

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Nach einem Pilotprojekt der Division Industrial Process Control (IPC) zur Anbindung von Kistler-Produktionsdaten an ein MES-System (Manufacturing Execution System) sollen sich immer mehr Kistler-Geräte und Systeme einfach in übergeordnete Systeme zur industriellen Produktionsüberwachung einbinden lassen. Angestrebt wird eine lückenlose Transparenz und Rückverfolgbarkeit im Produktionsprozess. „Unser Ziel ist es, sämtliche Produktionsdaten perfekt miteinander zu synchronisieren. So eröffnen wir unseren Kunden neue Möglichkeiten zur Qualitätssteigerung und damit zur Kostenreduktion“, erläutert Rolf Sonderegger die Strategie. Um seinen Kunden diese erweiterten Möglichkeiten zur Qualitätssicherung bieten zu können, wird Kistler Know-how sowie Technologie einkaufen und damit sein Angebot als Lösungsanbieter erweitern. as

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