Hannover Messe
Erfolg nach drei Tagen
Viele Aussteller sind zufrieden mit der Industrieschau im Kleinformat.
Die größte Industriemesse der Welt startete am Montag mit dem großen Fragezeichen, ob sie nun tatsächlich noch die größte Veranstaltung ihrer Art ist. Von rund 6500 auf 2500 Aussteller geschrumpft, mit zahlreichen verriegelten Hallen und abgesperrten Standflächen in den geöffneten ließ sich die Frage nicht unbedingt mit Ja beantworten. Auch die Besucher tröpfelten zunächst nur, bis sich dann ab Mittags viele Hallen füllten.
Besucherzustrom am Dienstag
Eine Wende brachte erst der Dienstag: Schon ab morgens füllten sich die Hallen zügig bis hin zum üblichen Messegedränge; auch der Stau auf der Bundesstraße bei der Abreise erfüllte die Erwartungen.
Die Besucher, die kamen, waren häufig gut vorbereitet, hatten Termine gemacht und kamen nicht nur zum Schauen - auch dies trug zur Ausstellerzufriedenheit bei.
Schwerpunkt Nachhaltigkeit
Ein Thema, das an vielen Ständen zu sehen war, war Nachhaltigkeit, auch die deutsche und internationale Politik-Prominenz ließ sich die entsprechenden Technologien und Lösungen präsentieren. Durch die explodierenden Energiepreise, die Rohstoffknappheit und die allgemeinen Lieferkettenprobleme bekam das Thema eine ungeahnte Relevanz weit über Klima- und Umweltschutz hinaus.
Von der Vernetzung zum digitalen Denken
Das zweite große Thema auf der Messe waren über die eigentliche Vernetzung von Shopfloor und Unternehmenssoftware hinaus, die innovativen, neuen Anwendungen, die in einer digitalen Anlage möglich sind. Von der Anlagensteuerung über das Condition Monitoring bis hin zu komplexen Business Cases.
So gingen auch die Besucher am Ende zufrieden nach Hause auch wenn im Vergleich zu früheren Hannover Messen etwas weniger konkrete Anlagen zum Anfassen zu sehen waren.
Letzter Messetag ist der morgige 2. Juni.









