Messebilanz
Euromold 2013: Mehr Besucher - weniger Aussteller
Die 20. Euromold ist am 6. Dezember nach 4 Messetagen zuende gegangen. Veranstalter Demat zählte genau 58.673 Besucher aus 83 Ländern und damit 2.708 mehr als zur Euromold 2012. Die Zahl der Aussteller betrug 1.056, nach 1.086 im Jahr zuvor.
Getreu dem diesjährigen Motto 'Von der Idee bis zur Serie' präsentierte die Messe ein Abbild der gesamten Prozesskette industrieller Produktentwicklung. Die Sonderthemen Leichtbau, Hybridtechnik und Hydroformen wurden dabei ebenso umfänglich behandelt wie die Themen Thermoformen und Dreh- und Frästechnik. Es gab Themenparks zur Schmuckindustrie und zur Dentaltechnik sowie zu Entwicklungs- und Simulationsverfahren. Zudem wurden Sonderschauen zum Rotationsformen sowie zum Thema Verein Deutscher Ingenieure/NC Gesellschaft-Richtlinien für die Bewertung der Fertigungsqualität von Werkzeugmaschinen angeboten. In Halle 11 stellten zahlreiche Aussteller aus dem Bereich der generativen Fertigung (Additive Manufacturing) und der 3D-Drucktechnologie aus. Auch die internationale Terry Wohlers-Konferenz zum Thema "Business and Investment Opportunities in Additive Manufacturing and 3D Printing" fand dieses Jahr wieder regen Zuspruch.
Die Themenforen "design + engineering", "Gastland Italien", "Werkstoffe", "Leichtbau" sowie "Zukunftsvision 3D-Druck" boten mehr als 120 Referenten die Möglichkeit, interessante Vorträge und Diskussionen zu halten. Gezeigt wurde außerdem eine Auswahl prämierter Exponate der vergangenen 15 Jahre des Euromold Award - der Oscar der Produktentwicklung -, der für herausragende technische Innovation vergeben wird.
Die nächste Euromold findet vom 25. bis 28. November 2014 in Frankfurt am Main statt. kf









