3D-Druck im Verteidigungsbereich
Formnext startet 2026 Defence Summit
Die Formnext erweitert ihr Programm um den Bereich Sicherheit und Verteidigung und veranstaltet 2026 erstmals den Formnext Defence Summit. Im Fokus stehen die Potenziale der Additiven Fertigung für resiliente Lieferketten, industrielle Anwendungen und den Austausch zwischen Industrie, Politik, Forschung und Militär.
Die Formnext erweitert ihr Themenspektrum: Ab 2026 rückt die Messe für Additive Manufacturing (AM) die Bedeutung additiver Fertigung für den Sicherheits- und Verteidigungssektor stärker in den Fokus. Im Mittelpunkt stehen dabei die Potenziale des industriellen 3D-Drucks für widerstandsfähigere Liefer- und Wertschöpfungsketten sowie für eine flexible und dezentrale Produktion im europäischen Sicherheitsumfeld.
Ein zentrales Element der neuen Ausrichtung ist der Formnext Defence Summit, der am 17. November 2026 erstmals parallel zur Messe in Frankfurt am Main stattfindet. Entwickelt und organisiert wird das Veranstaltungsformat gemeinsam mit dem Additive Manufacturing Defence Network (AMDefNet).
Aus Sicht der Initiatoren kann die Additive Fertigung einen wichtigen Beitrag leisten, um Lieferketten robuster zu gestalten, Reaktionszeiten zu verkürzen und Produktionsprozesse flexibler auszurichten. Damit gewinne die Technologie an Bedeutung für sicherheitsrelevante Anwendungen.
Der Defence Summit soll Vertreter aus Militär, Politik, Industrie und Forschung zusammen bringen. Im Fokus stehen Themen wie Supply Chain Management, Beschaffung, Logistik, Ausbildung, Standardisierung sowie Digitalisierung und Datenmanagement. Inhaltlich konzentriert sich die Veranstaltung auf industrielle Anwendungen sowie System- und Zulieferstrukturen im Sicherheits- und Verteidigungsumfeld.
Nach Angaben der Veranstalter soll der Summit den Austausch zwischen Industrie, Technologieanbietern, politischen Entscheidungsträgern und militärischen Akteuren fördern. Ziel sei es, gemeinsame Anforderungen zu diskutieren und Themen wie Qualitätsstandards, Cyber Security und resiliente Lieferketten weiterzuentwickeln. Das Programm umfasst Keynotes, Fachvorträge, eine Podiumsdiskussion sowie thematische Experience Areas.









