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Boge investiert zehn Millionen Euro in neue Halle
Nach gut acht Monaten Bauzeit hat der Kompressorenspezialist Boge jetzt in Bielefeld ein neues, 4.500 Quadratmeter großes Gebäude für Produktion, Logistik und Verwaltung in Betrieb genommen. Davon sind 3.000 Quadratmeter für die Logistik vorgesehen und 1.500 für die Produktion von Druckluftkompressoren. Zusätzlich entstanden zwei Etagen mit je 300 Quadratmetern Bürofläche. Insgesamt investierte Boge etwa zehn Millionen Euro in Gebäude, Maschinen und Fertigungseinrichtungen.
"Wir planen und investieren langfristig. Gerade jetzt in der Krise investieren wir antizyklisch in den Aufschwung und haben die Nase vorn, wenn es losgeht", erklärte Wolf D. Meier-Scheuven, geschäftsführender Gesellschafter von Boge, zum Engagement seines Unternehmens. Damit will das Team um den Enkel von Firmengründer Otto Boge auch zugleich ein Bekenntnis zum Standort abgeben.
Boge Kompressoren hat den Umsatz seit 1995 mehr als verdoppelt - und will auch weiter hoch hinaus. Geschäftsführer Rolf Struppek: "Nach der Einweihung werden wir die gesamte Fertigung neu strukturieren, damit wir effizienter produzieren können." Dazu gehöre eine Erhöhung der Fertigungstiefe der Kompressoren.
Trotz drastischer Einbrüche in den ersten Monaten des Jahres sieht Meier-Scheuven der kommenden Entwicklung optimistisch entgegen: "Seit Mai spüren wir, dass es aufwärts geht. Die Auftragseingänge entwickeln sich seitdem wieder positiv", erklärte der Firmenchef. ff









