Multisubstratverklebung
Henkel zeigt Lösungen für die Automobilindustrie auf der K
Die schnell aushärtenden Klebstoffe und Matrixharze von Henkel sind die Antwort auf die steigende Nachfrage der Automobilindustrie nach endlosfaserverstärkten Hochleistungs-Kompositen in integrierten strukturellen Baugruppen. Auf der K 2016, die noch bis Mittwoch in Düsseldorf stattfindet, zeigt das Unternehmen am KraussMaffei-Stand verschiedene Fügelösungen für neue Leichtbauwerkstoffe.
Das Kleben ersetzt zunehmend konventionelle Fügemethoden wie Schweißen, Nieten oder Schrauben. Das Verfahren ist dabei nicht nur hocheffizient – es ist darüber hinaus auch sicherer und vereinfacht zahlreiche Prozesse. Neueste Entwicklungen von Henkel ermöglichen zudem die kosteneffiziente Herstellung von Baugruppen in hohen Stückzahlen von mehr als 10.000 Teilen/Jahr.
Auf der Messe richtet Henkel den Fokus auf einen Klebstoff für die Verklebung eines Dachmoduls aus kohlefaserverstärktem Kompositmaterial mit einem thermoplastischen Rahmenträger: Loctite EA 9065 bietet die hohe Scherfestigkeit, die für solch wichtige Dachelemente erforderlich ist. Das Hochleistungsmaterial sorgt außerdem für eine zuverlässige Verklebung zahlreicher unterschiedlicher Materialien, z. B. Stahl und Aluminium sowie faserverstärkte Kunststoffe oder thermoplastische Kompositwerkstoffe auf Polyamidbasis.
Loctite EA 9065 bietet eine hohe Crash-Festigkeit und kann als schnell härtendes Produkt formuliert werden. Dadurch kann es auch in der automatisierten Fertigung in Groß-Fahrzeugserien eingesetzt werden. „Henkel ist mit seinen Hochleistungsklebstoffen der richtige Partner für uns, um unterschiedliche Kompositmaterialien wie Thermo- und Duroplaste zu integrieren“, erläutert Erich Fries, Leiter des Bereichs Composites/Surfaces bei Krauss Maffei.
Neben den Kompositklebstoffen, die maßgeschneidert auf bestimmte Harze abgestimmt werden können, produziert Henkel auch Matrixharze für verschiedene Arten von faser- und textilverstärkten Kompositen sowie Binder und Trennmittel. Ergänzt wird das Produktangebot durch einen umfassenden technischen Service, der sowohl Prozess- und Engineering-Know-how sowie Henkel-eigene Testanlagen für die Kompositherstellung umfasst.
„Unser strategischer Ansatz zielt auf die Großserienproduktion von Kompositen für die Automobilindustrie“, sagt Frank Kerstan, Global Program Manager Automotive Composites bei Henkel. „Wir positionieren uns als Lösungsanbieter von Kompositwerkstoffen für Strukturbauteile in verschiedenen Automobilsegmenten sowie maßgeschneiderten Klebstoffen für die Herstellung von Multisubstratbauteilen. Besonders stark ist Henkel, wenn es um Prozess- und Anwendungs-Know-how beim Resin Transfer Molding (RTM) geht.“
Darüber hinaus fokussiert sich Henkel auf die Entwicklung flexibler und spezialisierter Lösungen für spezifische Kundenanforderungen. Das Unternehmen verfügt über einen weltweiten Kundenstamm an Herstellern und Zulieferern in der Automobilindustrie, eine globale Präsenz mit technischen Test- und Entwicklungszentren sowie ein breites Portfolio an Forschung & Entwicklung sowie Innovationen. kf

Leichtbau in der Automobilindustrie
Henkel eröffnet Klebstoff-Testcenter in Heidelberg
Henkel hat in Heidelberg ein neues Composite Lab eröffnet. Hier können Kunden aus der Automobilindustrie gemeinsam mit Henkel-Experten Kompositbauteile entwickeln und testen und die optimalen Bedingungen für den Produktionsprozess ermitteln, um ihre Konzepte zur Marktreife zu führen.
K, Halle 15, Stand B27/C24/C27/D24










