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Artikel und Hintergründe zum Thema

Mehr als 1.000 Machbarkeitsstudien

ABB Robotics Technikum feiert 5-Jähriges

Auf fünf Jahre Erfahrung und mehr als tausend Machbarkeitsstudien, Tests und Beratungen für Kunden blicken die Automatisierungsspezialisten von ABB Robotics in Friedberg zurück. Das Technikum für Roboter und Applikationstechnik verfügt aktuell über 8 Testzellen mit 9 unterschiedlichen Robotertypen.

Mit Machbarkeitsstudien, Tests und Beratungen können die Auftraggeber wichtige Erkenntnisse für Automatisierungsaufgaben in ihrer betrieblichen Situation erhalten.

Vom kleinsten Industrieroboter, dem IRB 120, bis zum IRB 6600 mit 175 kg Handhabungskapazität reicht die Palette. Den Kunden des Technikums kommen vor allem aber das Knowhow zu zahlreichen Applikationen, deren spezifische Modifizierungsmöglichkeiten und nicht zuletzt die einschlägige Kompetenz der Roboterexperten zugute.

Komplette Systeme zum Handhaben von Produkten, konkret zum schnellen Pick & Place, Sortieren und Palettieren mit dem FlexPicker, unterstützt von der RobotWare PickMaster 3, zählen ebenso dazu wie ein breites Angebot roboterspezifischer Technologien sowie an Füge- und Trenntechnologien. Für Schweißversuche und Machbarkeitsstudien im Bereich des Schutzgasschweißens stehen Stromquellen verschiedener Hersteller zur Verfügung und der Anwender kann seinespezifischen Anforderungen und Fragen vorgeben.

Häufig existieren Funktionen oder Routinen, die auf neue Anwendungen übertragbar sind. Sie bestehen z.B. aus Softwarelösungen oder einer Kombinationen von Soft- und Hardware. Mehrere Roboterzellen bieten von ABB entwickelte und erprobte Funktionspakete: Integrated Force Control, Integrated Vision, MultiMove, SaveMove und das neue Produkt FlexMT gehören dazu. Speziell Force Control erschließt immer wieder neue Anwendungen. Beim Testen von Autositzen ersetzt es die Testpersonen, beim feinfühligen Entgraten oder Trennen schont es Werkzeug und Werkstück, optimiert die Geschwindigkeit und sichert die Qualität. Mit ihm simulieren die Roboterexperten Kundenaufgaben, die bisher kaum oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand als automatisierbar galten. So fräsen jetzt mit Force Control ausgestattete Roboter vorgegossene Kanäle in Getriebegehäuse. Die wegen der Fertigungstoleranzen nicht definierten und deshalb nicht programmierbaren Bahnen „erfühlen“ sie mit ihrer Kraft-Moment-Sensorik. Als Antwort erhält der zukünftige Anwender nachvollziehbare technische Rahmendaten, „Verfahrensrezepte“, Bilder, Videos, Ergebnisprotokolle, Kommentare und weiterführende Vorschläge. Praxisnah können die Empfehlungen zu passenden Parametern, Werkzeugen oder Betriebsdaten sein.

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Seit fünf Jahren unterstützen die Experten von ABB im Technikum für Roboter und Applikationen ihre Auftraggeber, deren Wettbewerbsposition deutlich zu verbessern.

Will ein Kunde wissen, ob und falls ja, wie eine Kollaboration zwischen Mensch und Roboter realisierbar ist, erhält er die Antwort mit einer SaveMove-Lösung. Mit der in 2014 neu aufgebauten Fügetechnik-Zelle kann ABB gezielt auf die Anforderungen der Automobilindustrie eingehen, aktuelle Soft- und Hardware sowie SaveMove in der Praxis präsentieren.

Mit bis zu 60 kg schweren Werkstücken belädt und entlädt die neue FlexMT-Zelle Werkzeugmaschinen oder Maschinen mit vergleichbarer Aufgabenstellung. Diese schlüsselfertige Automatisierungslösung funktioniert so schnell und flexibel, dass der Anwender seine Maschine bis zu 60% höher auslasten kann. Die Machbarkeit für seine spezifische Anwendung kann er in Friedberg testen lassen.

Eine in den ersten fünf Jahren gewonnene Erfahrung gibt Peter Schmidt, Leiter des Technikums, gerne weiter: „Unsere Auftraggeber bestätigen uns immer wieder, dass sie mit sehr überschaubarem Aufwand ihre Wettbewerbsposition deutlich verbessern konnten.“

ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2013 einen Umsatz von 3,37 Milliarden Euro und beschäftigt etwa 10.000 Mitarbeiter. ABB ist führend in der Energie- und Automatisierungstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in den Bereichen Energieversorgung, Industrie, Transport und Infrastruktur ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Unternehmen der ABB-Gruppe sind in rund 100 Ländern tätig und beschäftigen weltweit etwa 145.000 Mitarbeiter. kf

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