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Artikel und Hintergründe zum Thema

Product Lifecycle Management

Wenn PLM Mode macht

Wer von Product Lifecycle Management spricht, denkt an Produktentwicklung in der Automobilindustrie, Maschinenbau oder Medizintechnik. Von einigen Anbietern wird PLM aber heute schon viel weiter gedacht. Infor bietet beispielsweise eine PLM-Version für die Modeindustrie an. Was auf den ersten Blick seltsam erscheint, ergibt bei genauerem Hinsehen durchaus Sinn.

Infor verfügt über ein großes Portfolio an IT-Lösungen, ein sehr großes. Bemerkenswert ist die PLM-Lösung Infor Fashion. Die speziell für diesen Bereich entwickelte, branchenspezifische Lösungssuite ist mit Funktionen für Produktdesign und -entwicklung, Beschaffung, Nachfragemanagement, Lieferkettenplanung, Produktionsmanagement, Bestandsmanagement und Unterstützung beim mehrkanaligen Vertrieb ausgestattet. Infor spricht von einer Applikation, die den spezifischen Anforderungen der Modeindustrie gerecht wird. Infor Fashion PLM verbindet dazu den Bereich Merchandising (Produktentwicklung und Einkauf) mit der klassischen Kollektionsplanung, Design und Produktion. Zudem hat Infor ein Modul für die Zusammenarbeit mit Partnern veröffentlicht. Diese Erweiterungen unterstützen zusätzliche Prozesse im Merchandising, der Produktentwicklung und der Partnerkollaboration.

Das Merchandise-Planning-Modul unterstützt die Entwicklung neuer Kollektionen. Dazu lassen sich Budgets bestimmten Produkten und Marktattributen zuteilen – je nachdem, wie sich eine Kollektion oder Linienplanung entwickelt. Das gestaltet Prozesse schlanker. „Die Fähigkeit, Budgets zu vergleichen und aus externen Quellen auf Linienebene zu importieren, schafft mehr Effizienz und optimiert den Planungsprozess", sagt Robert McKee, Industry Strategy Director, Fashion bei Infor. „Es ist ausschlaggebend für den Erfolg in der Modebranche, dass sich schon frühzeitig während des Entwicklungsprozesses die Möglichkeit ergibt, mit Lieferanten und Partnern in der Wertschöpfungskette zusammenzuarbeiten.“

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Darüber hinaus bietet das neue Partner Collaboration Modul rund um die Uhr einen sicheren Web-Zugang für den Austausch von Informationen zu Stilen, Produktmerkmalen, Maßen, Update-Anfragen, Kommentaren, Angeboten, Tests und Standards an, um Verzögerungen zu vermeiden und Kommunikationsfehler zu reduzieren.

Kombinierfreundlich
Um die Integration sowohl von Infor-Anwendungen als auch solchen anderer Anbieter zu ermöglichen, hat Infor eine Connector Toolbox eingeführt. Dazu gehört eine Standardintegration mit Infor M3, mit der sich der Testaufwand und die Einführungszeit reduzieren lassen soll. Die neueste Version von Infor Fashion PLM beinhaltet auch verbesserte Funktionen für die Produktentwicklung, etwa für Drucke. Fashion PLM ermöglicht es Benutzern, Drucke in einer bestimmten Bibliothek zu speichern, wo sie im laufenden Betrieb leichter zugänglich und nutzbar sind. So können die Nutzer Beschaffungskosten für verschiedene Stile besser vorausberechnen. Kostensimulationsfunktionen sorgen zudem dafür, fundierte Geschäftsentscheidungen schneller zu treffen. „Einzelhändler mit Eigenmarken, Marken und Hersteller müssen agiler zu werden, um mit den neuesten und sich schnell verändernden Trends im Markt Schritt zu halten“, so McKee. „Wir investieren in Fashion-Anwendungen und bauen Fashion PLM laufend über die Grenzen traditioneller PLM-Lösungen hinaus aus – mit umfangreichen Planungsfunktionen und verbesserter Benutzerfreundlichkeit. Mit den neuesten Technologien unterstützen wir unsere Kunden dabei, schneller und effizienter zu arbeiten, um die Zeit von der Idee bis zum Verbraucher zu verkürzen, Prozesse agiler zu gestalten und dazu beitragen, dass sie in der heutigen und morgigen schnelllebigen Modebranche wettbewerbsfähig bleiben.“

Mit einer PLM-Lösung für Branchen abseits des Engineerings ist Infor nicht der einzige Marktanbieter. Auch Dassault Systèmes setzt verstärkt auf diesen neuen Trend.

Stefan Graf

Infor, Friedrichsthal, Tel. 06897/98330, www.infor.com

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