Software
Von der Nachhaltigkeit bis zur 3D-Direktmodellierung
Um eine nachhaltige Produktentwicklung sicherzustellen, bedient sich auch Autodesk – ähnlich wie andere PLM-Anbieter – eines Spezialisten, in diesem Fall in Form einer strategischen Partnerschaft mit der Granta Design Ltd. aus dem englischen Cambridge. Granta bietet vor allem Materialdatenbanken an, mit denen Konstrukteure die Umweltverträglichkeit eines geplanten Produktes beurteilen können. Umgesetzt ist das in Autodesk Inventor 2012 im neuen Eco Materials Adviser. „Bereits früh in der Produktentwicklung kann ein Hersteller auf diese Weise eine optimale Materialwahl treffen“, betont Christian Lang, EMEA Senior Director Manufacturing bei der Autodesk GmbH in München. Der Vorteil: Je früher man die richtigen Werkstoffe wählen kann, desto weniger Kompromisse müssen hinsichtlich Kosten oder Qualität eingegangen werden. „Auch entsprechende Berichte lassen sich so leicht erzeugen“, so Lang weiter.
„Autodesk entwickelte seine Technologie so weiter, dass sie über miteinander vernetzte Desktop-, Mobil- und Cloud-Technologien zugänglicher und flexibler ist als je zuvor”, sagt Chris Douglass, Business Unit Director Manufacturing Industry Group und Country Representative der Autodesk GmbH, und geht damit auf die Themen Cloud Computing und mobile Endgeräte ein. So sind beispielsweise alle 2012er Autocad-Produkte sowie die Autodesk Design Suite 2012 jetzt direkt mit der kostenlosen Web- und Mobile-App Autocad WS verlinkt, die – im Gegensatz zu vergleichbaren Apps anderer Hersteller – nicht nur für die Apple-, sondern auch für die Android-Plattform angeboten wird. Mit der App lassen sich DWG-Dateien auch unterwegs lesen und bearbeiten.
Wer dagegen massiv Rechenleistung benötigt – etwa beim Rendern fotorealistischer Ansichten –, kann sich diese inzwischen über das Cloud Computing kurzfristig beschaffen. Einen entsprechenden Service bieten etwa die Autodesk Labs an (http://labs.autodesk.com/technologies/neon/). Denn gerade das Rendern von 3D-Modellen in einer möglichst realistischen Umgebung erfordert häufig Rechenkapazitäten, die man gewöhnlicherweise nicht ‚im Haus‘ hat. Weitere Beispiele finden sich beim Surfen über die Labs-Website.
Den Weg von den Labs in die kommerziellen Produkte hat übrigens inzwischen das Technology Preview Autodesk Inventor Fusion gefunden, das die Möglichkeiten der 3D-Direktmodellierung zur Verfügung stellt. Damit werden direkte und parametrische Workflows in einem einzigen digitalen Modell vereint, das in Autodesk Inventor erstellt wird (ein ausführlicher Beitrag dazu findet sich in CAD-CAM REPORT März/April 2011, S. 46). Nach Angaben von Autodesk ist die Lösung ab sofort ohne Aufpreis als zusätzliche Anwendung in Autodesk Alias Design sowie Alias Automotive, Autodesk Inventor, Autodesk Moldflow, Autodesk Simulation und den Autocad-Produkten enthalten. -co-
Autodesk GmbH, München Tel. 0180/5225959, http://www.autodesk.de








