Sensorik + Messtechnik
Robust und unbestechlich
Die neue Inline-Partikelsonde leistet präzise Messarbeit in der rauen Industriepraxis von Wirbelschichtprozessen, beim Granulieren, Coaten, Sprühtrocknen, im pneumatischen Transport sowie beim Abfüllen, Dosieren und Mahlen. Unbestechlich ermittelt der robuste Messfühler die Partikelgrößenverteilung in einer großen Produktpalette, wie Waschmitteln, Pharmagranulaten, Düngemitteln, Kunststoffen, Kaffee, bis hin zu Keramikgranulaten, Glas, und Quarzsand. Das Messprinzip der IPP 70 basiert auf dem patentierten Verfahren der faseroptischen Ortsfilteranemometrie. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat das Unternehmen die Geschwindigkeitsmessung weiter verfeinert und die Trennschärfe der Partikelmessung erhöht. Der Messbereich reicht von 50 µm bis 5 mm bei Geschwindigkeiten bis zu 50 m/s. Das zahlt sich speziell bei hohen Partikelkonzentrationen und in Prozessen mit stark schwankender Teilchendichte aus, etwa bei der Wirbelschichtgranulierung. Die ebenfalls neue Mess-Software ist konsequent für eine einfache und sichere Handhabung ausgelegt. Sie besteht aus zwei Modulen. Das erste ist ein übersichtliches Messprogramm für den Standardeinsatz. Es zeigt die Ergebnisse an, zeichnet sie auf und stellt sie der Prozesssteuerung über Schnittstellen zur Verfügung. Das zweite, ein Analysemodul, enthält viele zusätzliche Features, wie Protokolldruck, Speicherung und Wiedergabe von Messwert- und Simulationsfiles, grafische Darstellungsvarianten von Partikelverteilungen, Durchsatz-, Messraten- und Partikelkonzentrationsbestimmung. Das Modul dient zur Einrichtung und Parametrierung einer Messstelle sowie zur Prozessentwicklung und Optimierung. Die Sonde überwacht sich während der Messung selbstständig. Die Information erfolgt mittels LED-Signalen vor Ort oder durch Übermittlung an die Prozesssteuerung. So ist der Anwender über die sichere Funktion aller wichtigen Bauteile stets im Bilde.st









