MRK + Cobots
In staubfreien Zonen
Das so genannte Adaptierungskit für den betreffenden Roboter (Bild rechts) umfasst grundlegende Änderungen am Basisgerät, beispielsweise die weitgehende Vermeidung von „schöpfenden“ Teilen, antistatische Lackierung, glatte Oberflächen (geschlossene Energieketten, Abdeckungen bei den Schienenführungen etc.) für leichte Reinigung und zur Optimierung des Laminarflows. Außerdem gibt´s Zahnstangen und Ritzel anstelle von Zahnriemen und die Sammlung und gezielte Abführung der Abluft. Alle Optionen – aus der vielfältigen Palette an Zusatzfunktionen für Wittmann-Roboter – stehen ansonsten uneingeschränkt zur Verfügung und würden damit ein modulares und flexibles Gerät für jeglichen Einsatzfall im Reinraum ergeben.
Bei der Entwicklung des Reinraumkits für Klasse 6 hat Wittmann eng mit einer Beratungsfirma für Reinräume zusammengearbeitet und intensive Versuche und Messungen unterschiedlichster Komponenten an Robotern unter Produktionsbedingungen vorgenommen. So hätten Messungen ergeben, dass der Ausstoß an Partikeln der Größe 0,5 µm während des Betriebs des Roboters nur knapp über 100 pro ft³ lag.
Wenn in der Vergangenheit Reinraumanwendungen größtenteils auf den medizinischen und pharmazeutischen Bereich beschränkt waren, so macht sich hier eine Änderung bemerkbar. Aufgrund der in den letzten Jahren permanent steigenden Anforderungen nach optimierten Prozess und exzellenter Qualität der Produkte sind reine weitgehend standfreie Umgebungen auch für andere Anwendungen eine Notwendigkeit geworden. Beispiele dafür wären Einlegeoperationen für diverse Handyteile, verschiedene Komponenten für die Automobilindustrie mit kritischen optischen Oberflächenanforderungen, sowie IML- und IMD-Anwendungen.
Das komplette Peripheriegeräteprogramm von Wittmann umfasst Roboter und Automatisierungseinrichtungen, die automatische Materialversorgung und Trocknung, samt Recycling der Kunststoffe, sowie die Werkzeugtemperierung und -Kühlung.sh









