Herausforderung Industrie 4.0; Wolfgang Mahanty zeigt Lösungen

Die Botschaft: „Entspannte Montage“

„Ich möchte die Botschaft „Industrie 4.0“ weitertragen, die Unternehmen aufklären und auf die Veränderungen vorbereiten. Ich helfe bei der Auseinandersetzung mit dem Thema und baue Bedenken und Vorbehalte ab. Denn diese Entwicklungen werden alles verändern. Unternehmen, die sich heute nicht darauf einlassen und mit der Zeit gehen, werden in fünf Jahren nicht mehr vorhanden sein“, erklärt Wolfgang Mahanty, Optimum-Geschäftsführer.

Wolfgang Mahanty zeigt Wege zur „entspannten Montage“. (Foto: Optimum

Digitale Transformation ist längst kein Buzzword mehr. Betriebsabläufe, -strukturen und Prozesse verändern die Arbeitswelt unter der Überschrift „Industrie 4.0“ mit einer unglaublichen Geschwindigkeit. Immer wieder spricht Wolfgang Mahanty deutschlandweit auf Fachtagungen und Kongressen. Dabei skizziert er nicht nur Veränderungsszenarien, die durch Industrie 4.0 entstehen, sondern er kennt auch die Lösungen und setzt diese gemeinsam mit seinen Kunden um.

Vereinbarkeit von Digitalisierung und modernem Arbeitsplatz
Dabei widmet er sich den grundlegenden Fragen. Wie ist es möglich, Menschen in eine Industrie 4.0-Umgebung zu integrieren? Wie gehen meine Mitarbeiter mit der steigenden Komplexität um? Wie ist es möglich, die Themen „Entlastung der Mitarbeiter“ und „Beherrschung der wachsenden Komplexität“ zu vereinen?

Entspannte Montage als Maxime für Erfolg im Unternehmen
Für Mahanty steht der Mensch im Mittelpunkt, denn nach seiner Aussage müssen Digitalisierung und technologischer Wandel nicht nur Prozesse effektiver gestalten, sondern insbesondere auch die Belastung der Menschen reduzieren und Stress abbauen. In diesem Zusammenhang spricht er auch gern von „entspannter Montage und Logistik“. Denn in Zukunft wird der Mensch der Dirigent der Wertschöpfung sein. Dabei ist er kein Träumer oder Theoretiker, denn Wolfgang Mahanty weiß, wovon er spricht. Als Geschäftsführer von Optimum hat er tagtäglich mit der Integration von „Industrie-4.0-Prozessen“ in Unternehmen zu tun. Unter dem Namen „Schlauer Klaus“ wurde bei Optimum im Karlsruhe bereits 2012 ein Assistenzsystem entwickelt und in ersten Unternehmen implementiert, bei dem Mensch und Computer in Echtzeit Hand in Hand arbeiten. Man setzt auf eine Kombination von intelligenter Datenbanktechnik und hochauflösender Bilderkennung. Prozessketten werden strukturiert, vereinfacht und optimiert. Die Stichworte dabei heißen: Anleiten – Überprüfen – Bestätigen – Dokumentieren.

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Deutliche Entlastung bei höherer Produktivität
So wird der Computer zum verlässlichen Erfüllungsgehilfen. Hier setzt die von Mahanty propagierte „entspannte Montage“ an. Über einen Touchmonitor führt das System die Mitarbeiter interaktiv durch den Prozess. Durch den klar gegliederten und einfach zu verstehenden Prozess werden die Mitarbeiter enorm entlastet. Der psychische Druck, keine Fehler machen zu dürfen, entfällt komplett. Der „Schlaue Klaus“ bekämpft Fehlerquellen aktiv und dokumentiert die Ergebnisse des Prüfprozesses. Somit sind eine 100 prozentige Qualität und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit gewährleistet. Der „Schlaue Klaus“ wird heute bereits in den verschiedensten Branchen eingesetzt und ist in den vergangenen 12 Monaten mit fünf Branchenpreisen für Innovation im Bereich Industrie 4.0 ausgezeichnet worden.

Kernkompetenz: „Industrie 4.0“ und „entspannte Montage“
Kernthema der bisherigen Vorträge von Mahanty war die „entspannte Montage“ als Beispiel für eine Prozessoptimierung beim Einsatz von innovativen Industrie-4.0-Lösungen. Sein nächster Vortrag findet im Rahmen der Montagetagung Aachen (20. und 21. September 2016) zum Thema „Industrie-4.0-Montageassistent“ statt. „Hier werde ich nochmal ganz gezielt die Schwerpunkte von Industrie 4.0 herausarbeiten und deren heutige Rolle benennen. Es ist wichtig, dass wir uns in einer so fortschrittlichen Welt auch mit den Risiken des digitalen Wandels auseinandersetzen“, kündigt Wolfgang Mahanty an. Sein Unternehmen Optimum datamanagement solutions GmbH in Karlsruhe hat mit dem „Schlauen Klaus“ ein individuelles Assistenzsystem für Industrie 4.0 Anwendungen entwickelt, das durch intelligente Bildverarbeitung Prozesse absichert und Mitarbeiter bei der täglichen Arbeit unterstützt. pb

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