Neue Version Etikettendruckspender

Mara Hofacker,

EN-415-10-konform und I4.0-fähig etikettieren

Bluhm Systeme hat den Etikettendruckspender Legi-Air 4050 E überarbeitet und um einige technische Features erweitert.

Etikettendruckspender Legi-Air 4050 E. © Bluhm Systeme

Bei diesem System wurden der Druckluftverbrauch und der Verschleiß auf ein Minimum reduziert; auf Wartungsteile wurde ganz verzichtet. Auch an Industrie 4.0 hat Bluhm bei diesem System für Kennzeichnung gedacht. Damit erfüllt es alle Anforderungen an ein modernes Druckspendesystem.

Legi-Air 4050 E bedruckt Etiketten mit variablen Daten und appliziert sie anschließend vollautomatisch auf Produkte, Kartons oder Paletten. Dank zahlreicher verfügbarer Module ist das System an die jeweilige Anwendung anpassbar. Druckmodule aller führenden Hersteller können integriert und bei Bedarf auch schnell gegen ein anderes ausgetauscht werden. Abhängig vom jeweiligen Druckmodul druckt Legi-Air 4050 E Etiketten mit Daten in 200 bis 600 dpi Auflösung. Für das Aufbringen der Etiketten stehen zahlreiche Applikatoren zur Auswahl. Mit ihnen lässt sich jede Etikettierposition erreichen. Sie ermöglichen auch Highspeed-Anwendungen sowie sehr präzises Etikettieren.

Die neue Version zeichnet sich durch niedrige Betriebskosten aus: Durch ein moduliertes Vakuum ist es gelungen, den Druckluftverbrauch um bis zu 80 Prozent zu senken. Dabei wird der Druck mittels integrierter Sensoren und Ventiltechnik konstant gemessen und bei Bedarf angeglichen. Gleichzeitig wurde bei diesem Druckspendesystem die Produktionsverfügbarkeit erhöht. Der motorische Antrieb nicht nur des Auf-, sondern vor allem auch des Abwicklers schont das Druckmodul. Der Druckspender selbst ist außerdem wartungsfrei. Lediglich das jeweils eingesetzte Druckmodul ist entsprechend des jeweiligen Herstellers zu warten.

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EN-415-10-konform 

Die Konstrukteure von Bluhm Systeme haben den Legi-Air 4050 E so entwickelt, dass er sicher ist: Es bestehe daher kein Verletzungsrisiko für den Bediener. Das System zum Etikettieren erfüllt alle Anforderungen der EN-415-10. Das ist insbesondere auch für Maschinenbauer interessant, die den Etikettendruckspender zum Zweck der Kennzeichnung in Verpackungsanlagen integrieren wollen. Für den Service- und Reinigungsfall ist die Pneumatik gut sichtbar und leicht zugänglich außerhalb unter einer transparenten Abdeckung untergebracht. Sicherheitsrelevante Vorgänge wie die Spendestempelbewegung sind von allgemeinen Funktionen wie dem Labelmanagement durch einen separaten Druckluftkreislauf abgegrenzt. Bedient wird der Etikettendruckspender über das mehrsprachige 7"-LCD-Touchdisplay. Hierüber erhält der Bediener auch Informationen zum Beispiel über die Produktivität oder die jüngste Vergangenheit der Maschine.

Industrie-4.0-fähig

Optional ist der Legi-Air 4050 E mit einem zusätzlichen N-Controller erhältlich. Dieser OPC-UA-fähige (Open Platform Communications United Architecture) Controller bildet eine hochmoderne Industrie-4.0-Schnittstelle. Damit ist eine erweiterte Verbindung mit anderen Geräten möglich sowie der Austausch von Informationen, die über einfache Signale hinausgehen. Auf diese Weise lassen sich Daten besser verständlich in Klartext oder als Statistiken wiedergeben. Auch kann so die Gesamtanlage visualisiert werden. Darüber hinaus ist auch eine erweiterte Konnektivität zu Ethernet IP, Profinet sowie weiteren Feldbusschnittstellen möglich.

Das neue Servicekonzept Supporttrix beim Legi-Air 4050 E ermöglicht den Servicetechnikern von Bluhm Systeme einen Offline-Zugriff auf die Maschine. Sie können aus der Ferne den IST-Zustand der Maschine sehen, ohne eine direkte Verbindung zum System aufzubauen. Dafür muss der Bediener nur drei QR-Codes, die die Maschine im Störfall generiert, abfotografieren und an das Service-Team von Bluhm schicken. Dieses liest die Codes aus und erhält alle maschinenrelevanten Daten, Einstellungen und Ereignisse der Maschine.

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