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Artikel und Hintergründe zum Thema

Rail-Pod- Vakuumspannsystem

Spanner auf Säule

Waggons moderner Schienen- Verkehrsmittel werden aus Aluminium- Doppelkammerprofilen hergestellt. Dafür werden die stranggepressten Kammerprofile auf Großfräsmaschinen mechanisch bearbeitet. Für die Bearbeitung der Seitenwände, die Fräsbearbeitung der Fügestellen zum Boden und dem Dachanschluss sowie die Herstellung von Fenster- und Türöffnungen ist ein flexibles Spannsystem erforderlich, das den jeweiligen Bauteilgeometrien angepasst werden kann. Da ein wesentlicher Teil der Fräsbearbeitung darin besteht, Durchbrüche zu fräsen, muss das Spannmittel entsprechend konzipiert sein und Störkonturen in allen Achsrichtungen vermeiden. Störkonturen kommen bei mechanischen Spannmitteln üblicherweise vor. Für diesen konkreten Fall ist deshalb das Vakuumspannsystem geeignet, das Witte hier vorstellt, und das Werkstück bleibt an mindestens fünf Seiten frei zugänglich. Dieses Spannsystem besteht aus kreisrunden Vakuumspannern, die auf einer Säule befestigt sind, und diese wiederum sind auf ein Fußelement geschraubt. Der Durchmesser der Sauger lässt sich variabel und je nach Anforderung an die Werkstückgeometrie und den T-Nutenabstand individuell herstellen. Die Fußelemente werden entweder in der T-Nut des Maschinentisches achsparallel geführt oder sind in allen Maschinentischrichtungen frei positionierbar. Jeder Punkt des Maschinentisches kann somit erreicht werden. Einfach- oder Mehrfachspannungen mehrerer Werkstücke sind gleichzeitig oder im Pendel möglich. In Reihe, diagonal oder kreisrunde Anordnungen der Pods und ganz bestimmte dem Bauteil angepasste Positionierungen sind innerhalb nur weniger Minuten möglich. Witte rechnet vor, dass hohe Investitionskosten etwa für eine über den kompletten Maschinentisch reichende Vakuumspannplatte entfallen. Speziell geformte Dichtelemente ermöglichen sogar ein sicheres Spannen von unebenen Werkstücken.    pb

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