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Artikel und Hintergründe zum Thema

Bilanz 2019

Gewinn bleibt bei Interroll auf Rekordniveau

Nach einem Rekordjahr 2018 hat Interroll im Geschäftsjahr 2019 das gute Ergebnis beibehalten: Der Reingewinn des Fördertechnik-Spezialisten stieg um 8,2 Prozent, der Auftragseingang ging allerdings erwartungsgemäß zurück. Trotzdem bleibt das Unternehmen für 2020 optimistisch.

Interroll verzeichnet auch im Geschäftsjahr 2019 Gewinne, der Auftragseingang ging allerdings zurück. © Interrol

Der Nettoumsatz von 559,7 Millionen Schweizer Franken (±0,0 Prozent, in Lokalwährungen +2,3 Prozent) wurde erneut erreicht, während der Auftragseingang erwartungsgemäß auf 546,5 Millionen Schweizer Franken. (-7,8 Prozent gegenüber Vorjahr, -5,7 Prozent in Lokalwährungen) zurückging. Der Reingewinn stieg stark um 8,2 Prozent auf 56 Millionen Schweizer Franken.

In den einzelnen Regionen ergab sich für das Geschäftsjahr 2019 ein gemischtes Bild: In Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) stieg der Umsatz um 4,4 Prozent und in Asien um 12,9 Prozent, während er in Amerika aufgrund des Fehlens einmaliger Großprojekte im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 Prozent zurückging. Der konsolidierte Auftragseingang lag um 7,8 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres, wobei der Rückgang in lokalen Währungen mit 5,7 Prozent moderater ausfiel.

Der Anstieg des Schweizer Frankens wirkte sich spürbar auf den Nettoumsatz aus, der mit 559,7 Millionen Schweizer Franken fast unverändert zum Vorjahr (559,9 Millionen CHF) blieb. In Lokalwährung betrug das Umsatzwachstum 2,3 Prozent.

Der Auftragseingang ging im Geschäftsjahr 2019 erwartungsgemäß um 7,8 Prozent auf 546,5 Millionen Schweizer Franken zurück (Vorjahr: 592,6 Millionen Schweizer Franken). In Lokalwährungen fiel der Rückgang mit 5,7 Prozent moderater aus. Abgesehen vom Ausbleiben einmaliger Großaufträge verlangsamte sich die Geschäftsdynamik in der zweiten Jahreshälfte in allen Märkten.

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Ausblick: Trotz gemischter Signale vorsichtig optimistisch
Die Gruppe ist positiv in das Geschäftsjahr 2020 gestartet. In den Kernmärkten habe sich ein unvorhergesehenes kurzfristiges Abwärtspotential ergeben, das zum Teil durch das plötzliche Auftreten des Coronavirus verursacht wurde, so das Unternehmen. Dennoch bleibe die mittelfristige Marktnachfrage stark und die nachhaltige Expansion von Interroll im Markt gehe mit der Notwendigkeit einher, die Kapazitäten zu erweitern. Daher werden in Kürze neue Werke in allen Regionen den Betrieb aufnehmen.

„Wir freuen uns auf eine hervorragende Innovationspipeline in den kommenden Monaten und Jahren", erklärt Paul Zumbühl, CEO der weltweiten Interroll-Gruppe. „Die starke finanzielle Situation erlaubt es der Gruppe, auch im Geschäftsjahr 2020 und darüber hinaus entschlossen in den Kapazitätsausbau und in die Digitalisierung zu investieren."

Im März kündigte Interroll zusätzliche Investitionen in Höhe von rund 25 Millionen Schweizer Franken in Suzhou, China, an, um die mittel- bis langfristigen Wachstumschancen im asiatisch-pazifischen Raum besser nutzen zu können. as

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