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Artikel und Hintergründe zum Thema

Förderbänder

Sicherheit endet auf dem Band

Anlage zur mechanischen Zerlegung von Rauchmeldern. Standard-Förderbänder mit einigen Sonderkomponenten des Fördersysteme-Spezialisten Geppert-Band werden zum entscheidenden Elemente in einem Betrieb zur Demontage von Rauchmeldern – bis zu einer Million jährlich.

Aufbau der Fördertechnik für das Recycling hochwertiger Rauchmelder: Förderung bildet die Basis der Anlage in Dresden. (Illustration: Geppert)

Mit nur wenigen Sonderkomponenten kann Geppert-Band seine Standard-Förderbänder spezifischen Situationen anpassen – und unterstreicht dies am Beispiel einer Rauchmelderdemontage. Ein hohes Maß an technischem Verständnis für die Aufgaben des Auftraggebers sowie langjährige Erfahrung mit unterschiedlichsten Problemstellungen versetzen den Fördersystemhersteller in die Lage, aktiv zur erfolgreichen Integration von Förderbändern innerhalb einer Anlage beizutragen. Ein Beispiel für die Umsetzung dieses Know-hows ist eine Prototypenanlage bei Jähne in Dresden. Das Unternehmen für 3D-Modellierung und Spezialkonstruktionsbau, das insbesondere in der Radiochemietechnik und im wissenschaftlichen Apparatebau tätig ist, hat eine Recyclinganlage für die mechanische Zerlegung hochwertiger Rauchmelder konzipiert, die für die Steuerung von Sprinkleranlagen eingesetzt wurden. An einer Einrichtung mit 13 Arbeitsplätzen erfolgt nach der Zerlegung eine Trennung in die drei Fraktionen Metallschrott, Kunststoff und Elektroschrott. Die Besonderheit besteht in der Verknüpfung der insgesamt drei Geppert-Förderbänder aus Aluminium innerhalb einer komplexen Sortierabfolge:

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Die zum Teil scharfkantigen Wertstoffe werden über drei Rutschen auf eines der beiden sich gegenüberstehenden, speziell gefertigten Flachförderbänder geleitet, welche jeweils die Wertstoffe separat zur Anlagenmitte transportieren. Dies geschieht mit Führungen und – zusätzlich für den Metallschrott – mit einer aufgeschweißten Wellkante, damit auch kleinste Metallteile sortenrein transportiert werden können.

Ende hinter der Lärmschutzwand
Wiederum durch Rutschen wird das Transportgut nun an die tieferliegende Aufnahme eines ebenfalls dreigeteilten Knick-Förderbandes übergeben. Die kurz nach der Übergabestation über den Fraktionsbereichen montierten Abstreifer vereinzeln die möglicherweise übereinander gelagerten Teile. Das Förderband mit Stollengurt endet waagerecht hinter einer Lärmschutzwand. Dort fördert es die Fraktionen auf ein weiteres Band, welches sie dann zu den jeweiligen Sammelbehältern wegführt.

Durch Rutschen wird das Transportgut an die Aufnahme eines dreigeteilten Knick-Förderbandes übergeben.

Da die Förderbänder die Basis der gesamten Sortieranlage bilden, wurden von Jähne besondere Qualitätsanforderungen gestellt. Um eine hohe Verwindungssteifigkeit sicherzustellen, wurden die Bänder mit den patentierten Torsiodur-Rahmen ausgestattet, welche eine höchstmögliche Funktionssicherheit bei gleichzeitig sehr kleinen Abmessungen garantieren. Auch wurde sichergestellt, dass die Gurte für die Reinigung oder einen Austausch schnell und ohne Schwierigkeiten von den Förderbändern gelöst werden können. Im Probebetrieb läuft die Anlage bislang problemlos, so dass davon auszugehen ist, dass das Recycling der Rauchmelder auch in Zukunft störungsfrei funktionieren wird.     bw

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