Cemat alle zwei Jahre zur HMI

Logistik 4.0 im Kontext mit Industrie 4.0

Die Cemat wird von 2018 an im Zwei-Jahres-Rhythmus zeitgleich zur Hannover Messe veranstaltet. Mit rund 1.000 Ausstellern aus aller Welt sieht sich die Intralogistikmesse als international führende Messe einer stark wachsenden Branche, die 2015 allein in Deutschland ein Produktionsvolumen von 20,1 Milliarden Euro erreichte. Treiber des Wachstums sind insbesondere der Online-Handel und die vernetzte Produktion.

Cemat meets HMI: Ab 2018 alle zwei Jahre zum gleichen Zeitpunkt. (Foto: Hannover Messe)

Dabei werden an die Intralogistik hohe Anforderungen gestellt: Sie muss intelligent, vernetzt, hochflexibel, transparent, schnell und effizient sein. In der modernen Produktion ist immer häufiger „Losgröße 1“ gefragt, ebenso wie jede Bestellung im Online-Handel individuell ist. In beiden Fällen erwarten Kunden vor allem Schnelligkeit bei sinkenden Kosten. Das ist nur mit neuen Konzepten im Gesamtkontext von Industrie 4.0 möglich und erfordert eine enge und intelligente Vernetzung von Produktion und Logistik. „Intelligente Intralogistik ist das Rückgrat und der Enabler von Industrie 4.0. Es gibt deshalb enge Bezüge vor allem zu den Themen Industrial Automation und Digital Factory der Hannover Messe. Deshalb werden wir von 2018 an die Cemat parallel neben der Hannover Messe veranstalten, um so eine einzigartige Plattform zu Industrie 4.0 zu schaffen. Die Synergien sind offensichtlich. Diese Gesamtthemenbreite und das Angebot zukunftsweisender Technologien zeitgleich an einem Ort sind weltweit einzigartig“, sagt Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands beim Veranstalter Deutschen Messe

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Fast 200.000 Besucher
Die HMI als weltweit wichtigste Industriemesse bietet den Cemat-Ausstellern ein wirtschaftspolitisches Umfeld mit rund 190.000 Besuchern, davon kommt fast jeder dritte aus dem Ausland. Die Cemat Besucher kommen primär aus dem Verarbeitenden Gewerbe sowie dem Handel und dem Bereich Logistikdienstleistungen. Die Cemat-Aussteller sollen wichtige Impulse für die vernetzte Produktion geben. „Schon heute geht die Intralogistik weit über Lager und Distribution hinaus und reicht bis in die Fertigung und Montage. Nicht selten steuert die Intralogistik Value added Services, versorgt und entsorgt Montagelinien und ermöglicht es, dass die Produkte bereits in der Fertigung für den Verkauf verfügbar sind, nicht erst dann, wenn sie im Lager eingebucht werden. Die Intralogistik ermöglicht die wirtschaftliche Fertigung von Losgröße 1 und damit ein Kernelement von Industrie 4.0. Aus diesem Grund ist es ein logischer Schritt, das scharfe Profil der Cemat weiter auszubauen und gleichzeitig die Synergien mit der Hannover Messe zu schöpfen“, sagt Dr. Christoph Beumer, Vorsitzender des Cemat-Präsidiums sowie Geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Beumer Group. bw

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