Siemens-Whitepaper

Wie Finanzierungsmodelle Wachstum fördern

Siemens Financial Services (SFS) hat in einer aktuellen Untersuchung analysiert, wie innovative Finanzierungsmodelle in der Industrie, im Gesundheitssektor und im Infrastrukturbereich Wachstum fördern, indem sie Investitionen in die Digitalisierung von Prozessen und Verfahren ermöglichen.

Die Digitalisierung ermöglicht es, Leistungsdaten von Prozessen und Systemen in Echtzeit bereitzustellen. Die Auswertung solcher intelligenter Daten, die auch als Smart Data bezeichnet werden, ermöglicht Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen, die wiederum zu höheren Kosteneinsparungen und einer besseren Wettbewerbsfähigkeit führen.

Die Untersuchung weist darauf hin, dass es auf dem Markt immer mehr maßgeschneiderte Finanzierungslösungen für den Erwerb oder die Modernisierung von Anlagen, Technologie und Software gibt. Dazu zählen Finanzierungsmodelle auf Basis der Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) oder der Leistung, spezielle Finanzierungsmodelle für energieeffiziente Technologien oder für grenzüberschreitende Projekte sowie kontinuierliche Finanzierungslösungen mit vorher definierten Optionen auf Folgeinvestitionen, die durch den technischen Fortschritt eventuell erforderlich werden. Für solche besonderen Modelle stehen zunehmend spezialisierte Finanzdienstleister zur Verfügung, die das nötige Fachwissen und eine tiefgreifende Kenntnis der jeweiligen Branche mitbringen. So lassen sich Lösungen an sehr spezifische Anwendungen und Kundenanforderungen anpassen.

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Je mehr Unternehmen mit Hilfe technischer Innovationen ihre Effektivität steigern wollen, desto wichtiger wird die Finanzierung als Katalysator für Investitionen. In der Fertigungsindustrie beschleunigen Neuerungen bei Antriebstechniken, Automatisierung, additiver Fertigung und Software die Produkt- und Anlagenentwicklung und verbessern dadurch Produktivität, Flexibilität, Ressourceneffizienz und Time to Market. Fertigungssimulationssysteme können zum Beispiel reale und virtuelle Umgebungen verknüpfen, um schnell und präzise die Auswirkungen etwaiger Veränderungen im Fertigungsprozess zu testen. Mit der additiven Fertigung, einem Produktionsverfahren, bei dem Objekte auf der Grundlage von 3-D-Konstruktionsdaten Schicht für Schicht erstellt werden, können Unternehmen in kurzer Zeit Präzisionskomponenten selbst herstellen. Die digitale Fertigung entwickelt sich auch zu einem integralen Bestandteil des Product-Lifecyle-Managements (PLM). Sie spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, komplette Produktlebenszyklen hinsichtlich Markttauglichkeit, Zuverlässigkeit und Rentabilität zu optimieren.

„In der Fertigungsindustrie steigt der Bedarf an intelligenten Finanzierungslösungen“, sagt Kai-Otto Landwehr, Leiter des Commercial-Finance-Geschäfts von SFS in Deutschland. „Immer komplexere Technologien erfordern zunehmend maßgeschneiderte Finanzierungsmodelle, die besonderen Anforderungen gerecht werden, etwa nichtproduktiven Anlaufphasen oder Projekten, die sich über mehrere Länder erstrecken.“

Der Bericht unterstreicht außerdem, dass Finanzentscheider heute anders an die Finanzierung neuer Technologien herangehen. Sie konzentrieren sich auf die angestrebten Ergebnisse, zum Beispiel Leistungs- oder Produktivitätssteigerungen, Kosteneinsparungen und/oder eine höhere Investitionsrendite (ROI), und bewerten auf dieser Grundlage, mit welcher Finanzierungsmethode sie ihre geschäftlichen Ziele am besten erreichen. kf

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