Weitere Spannsätze von Norelem
Verspannen oder Verpressen
Norelem hat sein Sortiment an Spannsätzen um weitere Bautypen für spezifische Anwendungsfälle sowie um Schrumpfscheiben ergänzt.
Die überwiegend selbstzentrierenden, reibschlüssigen und spielfreien Spannsätze mit ihren geringen Massenträgheitsmomenten seien leicht, kompakt und einfach montierbar. Mit ihrer Typenvielfalt deckten sie nahezu jeden erdenklichen Einsatz im Werkzeug- und Maschinenbau ab. Selbst für große Drehmomente seien sie geeignet. Spannsätze von Norelem sind aus Stahl, einzelne Typen aus Edelstahl gefertigt. Sie stehen mit Wellendurchmessern von 4 bis 85 Millimeter ab Lager zur Verfügung.
Die Spannsätze bestehen im Kern aus zwei federförmigen Ringen, die Innen- und Außenflächen eines Satzes sind zylindrisch. Mit Spiel werden sie in die Bohrung der Nabe eingelegt respektive auf die Welle gefädelt. Je nach Bauart verspannen beziehungsweise verpressen mehrere Schrauben oder eine Zentralmutter die Kegelflächen des Innen- und Außenrings in axialer Richtung gegeneinander. Mit dem vorgeschriebenen Anzugsdrehmoment sind die Spannsätze anschließend fixiert und gegen axiales Verschieben auf der Welle gesichert.
Die neu ins Sortiment aufgenommen Spannsätze zeichnen sich je nach Bautyp dadurch aus, dass sie mit ihrer Bauform nur eine geringe Flächenpressung benötigen, sich vollständig in einer Nabenverbindung versenken lassen, für extrem dünnwandige Nabenteile geeignet sind oder einen erhöhten Toleranzbereich für Welle und Nabe aufweisen. Schrumpfscheiben eignen sich zur Verbindung einer Hohlwelle auf einer Welle.
Spannsätze von norelem finden in der Handhabungs- und Automatisierungstechnik, im Vorrichtungsbau, in der allgemeinen Antriebstechnik, in Getrieben, Kompressoren und Pumpen sowie in der Mess-, Steuerungs- und Prüftechnik ein breites Anwendungsfeld. bw









