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Artikel und Hintergründe zum Thema

Stellantrieb

Mara Hofacker,

Positionierantrieb mit IO-Link

Bei Formatwechseln an Produktionsmaschinen, wie zum Beispiel Verpackungsmaschinen oder Etikettierern kommt es stets auf präzise und reproduzierbare Positionierungen an. Neben der Optimierung der Maschinenrüstzeiten können durch vollautomatisierte Positionierantriebe auch Fehleinstellungen verhindert werden. Positionierantriebe von Siko können dies standardmäßig, der neue Stellantrieb AG03/1 IO-Link zum Beispiel ist aber nun ganz neu auch mit IO-Link-Schnittstelle erhältlich.

Der Stellantrieb AG03/1 ermöglicht eine schnelle Integration via Punkt-zu-Punkt-Verbindung mittels I/O-Anschlusstechnik. © Siko

Der Stellantrieb AG03/1 von Siko ermöglicht eine schnelle Integration via Punkt-zu-Punkt-Verbindung mittels einfacher I/O-Anschlusstechnik. Durch den offenen herstellerunabhängigen Standard der IO-Link-Schnittstelle stehen in Maschinensteuerungen aller führenden Anbieter komfortable Integrationsmöglichkeiten zur Verfügung. Über IO-Link-Masterbausteine können mehrere Geräte modular vernetzt werden. Das reduziert die Komplexität und den Verkabelungsaufwand ebenso wie der Aufwand für die Inbetriebnahme. Die standardisierte Verdrahtung kombiniert mit zusätzlichen Diagnosefunktionen erhöht die Service-Freundlichkeit und lässt damit Stillstandzeiten im Fehlerfall sinken. Durch den IO-Link-Master können Parameterdaten aus einem Feldgerät ausgelesen, gespeichert und im Austauschfall in ein neues, baugleiches Gerät geladen werden, sogar im laufenden Prozess.

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Im Umfeld von Industrie 4.0 beziehungsweise der Smart Factory reicht es oft nicht aus, reine Prozessdaten auszutauschen, vielmehr muss auch über die Kommunikation die Möglichkeit bestehen, Werte für die Diagnose, wie Endstufentemperatur, Motorstrom und diverse Spannungswerte auszulesen. Darüber hinaus bietet das elektronische Typenschild eine eindeutige Identifikation des Gerätetyps sowie Seriennummer, Hard- und Softwarestand, um auch Wartungsintervalle planbar zu machen.

Condition Monitoring und Predictive Maintenance

Siko-Stellantriebe bieten spezifische Daten via IO-Link-Schnittstelle an, sodass Aufgaben wie Condition Monitoring und Predictive Maintenance in zentralen übergeordneten Systemen, bis hin zur Cloud, genutzt werden können. Mit den offenen IO-Link-Standards steht eine Vielzahl von Netzwerkkomponenten verschiedener Hersteller bereit, um die durchgängige Kommunikation von der Feldebene bis in die Cloud sicher und einfach zu realisieren.

Selbst bei Achsabständen von nur 37 mm behindern sich zwei benachbarte AG03/1 Positionierantriebe nicht, so dass sie auch für sehr eng beieinanderliegende Achsen eingesetzt werden können. Der Stellantrieb integriert in einem kompakten Gehäuse mit nur 80 mm Tiefe das Positionsmesssystem, die komplette Regelelektronik sowie die IO-Link-Schnittstelle.

Der bürstenlose 24-V-EC-Motor liefert 50 W, arbeitet verschleißfrei und bietet somit eine hohe Lebensdauer. Gleichzeitig bietet er mit 3,2 Nm Drehmoment und einer maximalen Drehzahl bis zu 100 U/min. eine hohe Performance für das Verstellen von Formaten, Anschlägen und Werkzeugen. Das absolute magnetische Messsystem stellt dabei mit 1.600 Schritten pro Umdrehung Positionswerte mit hoher Auflösung zur Verfügung – und das über einen gesamten Verfahrweg von ±6.250 Umdrehungen. Referenzfahrten beim Einschalten der Antriebe erübrigen sich. Das magnetische Messsystem erweist sich außerdem als unempfindlich gegen Verschmutzung, Feuchtigkeit, Schock und Vibrationen.

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