MP Stephan Weil besuchte Lenze

Zukunft und Nachwuchs

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil besuchte am Anfang Juli den Spezialisten für Motion Centric Automation Lenze. Neben einem Eindruck des Lenze-Produktionswerks am Standort Groß Berkel erhielt der Ministerpräsident Einblick in das Lenze-Education-Center, in dem das Unternehmen seine rund 90 Auszubildenden in betriebswirtschaftlichen wie technischen Disziplinen ausbildet. Von Interesse war zudem Lenzes Beitrag zum Zukunftsthema Industrie 4.0: „Lenze wird als das führende Unternehmen in Niedersachsen zu diesem Thema wahrgenommen“, so Stephan Weil. Bereits im April hatte Stephan Weil Lenze auf der Hannover Messe besucht und dort den Wunsch geäußert, mehr über das Unternehmen zu erfahren.

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und der Lenze-Nachwuchs: Ausbildung ist Zukunftssicherung. (Foto: lenze)

Industrie 4.0. und Lenzes Angebot zu diesem wesentlichen Zukunftsthema waren zentrale Punkte im Gespräch mit den Lenze-Vorstandsmitgliedern Christian Wendler (Vorsitzender) und Dr. Yorck Schmidt. Die vierte industrielle Revolution ist das treibende Thema für die Industrie weltweit: Es gehe dabei darum, individualisierte Produkte in kleinster Fertigungsgröße, zu Konditionen der industriellen Großserienfertigung zu produzieren – bei höchster Produktivität und Ressourcenschonung. Die Maschinen und Anlagen müssen dafür vernetzter, intelligenter und hochflexibel werden, wodurch die Komplexität der Maschinen steige. Das stelle die Maschinenbauer vor große Herausforderungen. Als Technologiepartner seiner Kunden setze Lenze darauf, diese Komplexität beherrschbar zu machen und den Menschen Assistenzsysteme zu liefern, erläuterte Wendler.

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Auch das Thema Aus- und Weiterbildung stieß auf reges Interesse. Die Förderung des eigenen Nachwuchses gilt gerade in Zeiten des Fachkräftemangels als wesentlicher Beitrag zur Zukunftssicherung eines Unternehmens. Das gilt insbesondere für technische Berufe. Entsprechend investierte Lenze in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro in die Modernisierung der Ausbildung. Von dem Ergebnis konnte sich Ministerpräsident Weil beim Blick hinter die Kulissen des Lenze-Education-Centers überzeugen. In dem Ausbildungszentrum kommen alle Auszubildenden des Unternehmens zusammen, um berufsübergreifend zusammen zu arbeiten und Lehrgänge zu absolvieren. Für das Training der technischen Grundfertigkeiten stehen moderne Arbeitsplätze zur Verfügung. Insgesamt bildet Lenze durchschnittlich 90 Auszubildende und duale Studenten in verschiedenen Berufen aus – vom Industriekaufmann/frau, über den Mechatroniker bis hin zum Bachelor of Engineering. Zu Beginn dieses Jahres ließ Lenze die Ausbildung zertifizieren und bekam das Gütesiegel „Best Place to Learn“.

Im Zuge der Besichtigung der Elektronikfertigung konnten sich Stefan Weil und seine Begleiter dann auch noch von der erfolgreichen Umsetzung des Lean Managements überzeugen. Durch die Verbesserung der Arbeitsabläufe und eindeutig definierte Prozesse und Verantwortlichkeiten konnte die Effektivität der Produktion wesentlich gesteigert werden.      bw

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