Zulieferer
Über eine Million
Euro jährlich einsparen konnte ein Drahthersteller durch den Wechsel des Wälzlager-Schmierstoffs an seiner Drahtziehmaschine. Dazu muss man wissen: Drahtziehmaschinen arbeiten mit hohen Geschwindigkeiten und können pro Stunde mehrere Tonnen Draht erzeugen. Vor allem die hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten stellen erhebliche Anforderungen an die Wälzlagerungen der Drahtziehanlagen. Der Hersteller hatte bei einer Anlage mit verstärkten Ausfällen einer bestimmten Bauform von Zylinderrollenlagern zu tun. Die Lager mussten insgesamt (an verschiedenen Lagerstellen) bis zu 75 mal pro Monat ersetzt werden! Daher wandte er sich an NSK mit der Bitte um Untersuchung der Schadensursache. Im Rahmen des Asset Improvement Programms prüfte NSK schadhafte Lager und stellte fest, dass nicht die Lager die Ursache für die Ausfälle waren. Vielmehr verwendete der Hersteller zur Lagerschmierung ein Hochtemperaturfett auf Graphitbasis, das zwar den hohen Temperaturen standhielt, für die Schmierung von Wälzlagern aber nicht empfehlenswert ist. NSK riet zum Wechsel auf ein Lithium-Komplex-Schmierfett, das für die Schmierung hoch beanspruchter Wälzlagern entwickelt wurde. Diesem Rat folgte der Hersteller und konnte die Lebensdauer der Rollenlager erhöhen. Er hat die Zeiten für den Rollenwechsel soweit reduziert, dass sich der Produktionsverlust um fast 1,1 Million Euro verringerte! Die Betriebskostenrechnung ergab eine jährliche Einsparung von exakt 1.097.363 Euro – und das allein wegen des Schmierstoffwechsels. ms








