Zerspanen

Starke Arme

besitzen Kniehebelspanner. Ihr Spannarm erfüllt in erster Linie die Aufgabe, das Konturstück in die gewünschte Arbeitsstellung zu verfahren. Zur Befestigung des Konturstücks hat sich ein Lochbild mit zwei Stiftbohrungen und zwei Durchgangsbohrungen durchgesetzt. Weniger Einigkeit herrscht bei der Spannarmhöhe. Dabei sind die Anforderungen für Spannvorrichtungen überall gleich. Wenn man Schub- und Zugeffekte vermeiden will, muss die Kontur auf Achse des Spannarmdrehpunktes gebracht werden. Entsprechend muss die Befestigungsfläche des Spannarms über dem Drehpunkt liegen und genügend Raum für die Unterbringung des Konturstücks (Bauhöhe ca. 20 mm) und eventueller Bauteilstörkanten belassen.

Der bisher bei einigen OEM´s gängige Spannarm mit nur 15 Millimeter Aufbauhöhe ist deshalb für die meisten Anwendungen ungeeignet, weshalb häufig Spannarme in Vertikalausführung bevorzugt werden. Ein Nachteil der Vertikalausführung ist allerdings der auf ca. 90° begrenzte Öffnungswinkel. Tünkers ist nach der Diskussion mit diversen Konstruktionsbüros der Ansicht, ein Wert von circa 40 Millimeter sei ideal für die Unterbringung der in der Automobilindustrie gängigen Konturstücke. Darüber hinaus empfiehlt das Unternehmen aus Ratingen seinen Spannarmbaukasten mit EF-Armen mit drei Höhen- und zwei Längenstufungen, die dem Konstrukteur die Möglichkeit bieten, individuelle Spannfenster aufzubauen und auf zusätzliche Adapter und Schweißkonstruktionen zu verzichten - ein Vorteil, der übrigens auch der Instandhaltung dient, da man bei einem eventuellen Crash auf Normteile zurückgreifen kann. ee

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