Zerspanen

Rollenbasierte Benutzersteuerung

hat nichts mit einem Joystick zu tun, sondern ist eine Neuerung der Version 4 von Microsoft Dynamics AX (ehemals Axapta), die Microsoft auf der Cebit zeigte. Die Businesslösung hat der Software-Konzern im Markt für größere mittelständische Unternehmen und Tochterfirmen großer Konzerne positioniert. Für den „klassischen Mittelstand“, also die KMUs, hat man Microsoft Dynamics NAV (vormals Navision) im Portfolio. Beide Systeme sollen in Zukunft eine Reihe von Schlüsseltechnologien beinhalten. Hierzu gehören vor allem die genannte rollenbasierte Benutzersteuerung, die Verarbeitung strukturierter und unstrukturierter Daten über Portaltechnologien, umfangreiche Business-Intelligence-Funktionen (BI) und eine enge Integration unterschiedlicher Geschäftsprozesse über Webservices.

Kurz gefasst geht‘s bei der rollenbasierten Benutzersteuerung um eine Anwenderoberfläche, die sich stark an Microsoft Office orientiert. Die Oberfläche ist so konzipiert, dass Mitarbeiter auf diejenigen Funktionen rasch zugreifen können, die sie für ihre individuellen Arbeitprozesse benötigen. Eine weitere Neuerung sind die „Windows Share-Point Portal Services“, die den einfachen Aufbau firmeneigener Web-Portale ermöglichen sollen. Diese erlauben es Mitarbeitern und Arbeitsgruppen Informationen zu suchen, zusammenzuführen und zu organisieren. Somit können beispielsweise Teams gemeinsam an Informationen zur Produktions- und Programmplanung arbeiten. Über dasselbe Portal kann zudem ein Außendienstmitarbeiter vor Ort beim Kunden mittels eines Internetbrowsers die aktuellen Lagerbestände einsehen, um fundierte Lieferzusagen geben zu können.

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Der abstrakte Begriff „Business Intelligence“, also die Bewertung von Daten und Informationen, die für die Unternehmensplanung notwendig sind, spielt ebenfalls eine gewichtige Rolle. Anwender sollen damit schnell zu aussagekräftigen Geschäftsanalysen kommen. Speziell Manager sollen mithilfe dieser Technik Zeit und Kosten für die meist langwierige Suche nach relevanten Informationen sparen. Darüber hinaus verbessert die Lösung die Transparenz der Geschäftsprozesse und -entscheidungen.

Ein weiteres Schlagwort der ERP-Hersteller sind Webservices: Die ERP-Systeme sollen in Verbindung mit dem Internet die Kommunikation beziehungsweise den Datenaustausch der Unternehmen mit ihren Kunden, Lieferanten und Partnern erleichtern. Diese Webdienste bieten unter anderem den elektronischen Belegaustausch mit Partnern. Ein weiteres Beispiel ist der Zugriff auf Preislisten oder die Integration von technischen Daten aus einem CAD-System in die ERP-Lösung.sg

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