Zerspanen
Erodieren mit vibrierender Elektrode
Das Maschinenbauunternehmen Pemtec entwickelt, baut und vertreibt Senkerodieranlagen und die entsprechende Prozessperipherie. Darüber hinaus bietet es die Lohnfertigung und spezifisches Prozessengineering an. Das im französischen Forbach ansässige Unternehmen brachte die Technologie der elektrochemischen Senkerosion mit vibrierender Elektrode zur Serienreife. Zwei Dutzend Anlagen stehen bereits in ganz Europa.
Die Vorteile laut Hersteller sind: eine beliebig große Anzahl gleicher Teile lässt sich mit einmalig gefertigter Elektrode herstellen. Es gibt keinen prozessbedingten Elektrodenverschleiß, Mikrorisse können nicht entstehen. Standzeitverlängerungen der Werkzeuge darf man erwarten und die Nachbearbeitung der Werkstücke entfällt. Es gibt keine mechanische Belastung der Bauteile und auch relativ dünnwandige Strukturen lassen sich bearbeiten.
Die Maschine ist geeignet für die Serienproduktion von Konstruktionsteilen beispielsweise aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau und der Elektrotechnik. Sie nimmt es mit schwierigen Werkstoffen für Implantate aus der Medizintechnik und Turbinenschaufeln aus der Luftfahrtindustrie auf. Die Maschine strukturiert große Oberflächen komplex, wie zum Beispiel Mischer aus der Chemieindustrie, Wärmetauscher- und Brennstoffzellenplatten aus dem Apparatebau oder Walzenoberflächen aus der Papierindustrie. Auch im Werkzeug- und Formenbau lässt sie sich einsetzen.
Die Zielgruppen sind in einem breiten Spektrum aller Metall verarbeitenden Bereiche zu finden. Über den reinen Maschinenverkauf hinaus bietet das Unternehmen eine Reihe weiterer Leistungen an, darunter beispielsweise Musterfertigung zur Demonstration der Prozesstauglichkeit sowie Anwenderberatung und Entwicklung von Sondermaschinen. br








