Zerspanen
Highspeed aus dem Vollen
erodieren zwei Drahtschneidemaschinen der FA VS-Serie Aluminium- oder Titan-Werkstücke beim BMW Sauber F1 Team. Das Rennteam hat Standorte in München und in Hinwil. Um am schweizerischen Standort die Prozesskette der Bauteilherstellung zu beschleunigen, investierte das Team in die Highspeed-Drahtschneidemaschinen von Mitsubishi Electric. Unter anderem zur Verbindung der Chassiskomponenten aus Kohlefaser werden Werkstücke aus Aluminium oder Titan benötigt, die anschließend eingeklebt werden. Diese Verbindungselemente werden aus dem Vollen gearbeitet. Hier hat das Drahterodieren die Prozesskette enorm beschleunigt. Die Produktion bekommt die Werkstückgeometrien als 3D-Daten aus dem Catia V5-System. Während das Fräsprogramm der Endkontur generiert und optimiert wird, ist man mit dem Rohteil bereits auf der Erodiermaschine und schneidet dort die Außenkontur im Highspeedmodus frei. Anschließend kommt das vorgeschnittene Werkstück zum Fräsen, um nachfolgend wiederum auf der Erodiermaschine hochgenau endbearbeitet zu werden. Weitere Pluspunkte der Drahtschneidemaschinen sind die Zugänglichkeit zum Arbeitsraum die Bedienerführung der werkstattorientierten CNC mitsamt 2D- sowie 3D-Simulation. hs








