Ideen-Forum+ 2017

Komet Group lud nach Besigheim

"Lenken oder Mitfahren? - Wie die Digitalisierung die Automobilproduktion verändert“, lautete das Thema des Ideen-Forums der Komet Group am 4. Mai im unternehmenseigenen Tagungs- und Konferenzzentrum Ideen-Fabrik+ in Besigheim. 

Podiumsdiskussion

Die führende Tagung für die produzierende Industrie überzeugte mit einem dichten Vortragsprogramm und hochkarätigen Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Technik.

Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group: „Die Antriebsrevolution im Mobilitätsbereich wird eine Neuausrichtung der auf Automotive konzentrierten Unternehmen aus der Zerspanungsbranche erforderlich machen."

Die Automobilbranche, die auch für Komet eine bedeutsame Rolle spielt, gilt als Treiber und Vorreiter des technologischen Fortschritts in Deutschland und steht, wie auch die Zulieferindustrie, vor einem gewaltigen Umbruch. Themen wie Elektromobilität, vernetztes Fahren und die Digitalisierung der Automobilproduktion werden in den kommenden Jahren zu einer völlig neuen Marktdynamik führen.

Komet setzt auf digitale Prozesslösungen

Georg von Thaden, Partner bei Roland Berger GmbH, stellte die Ergebnisse der Automotive-Supplier-Studie vor.

„Die Antriebsrevolution im Mobilitätsbereich wird eine Neuausrichtung der auf Automotive konzentrierten Unternehmen aus der Zerspanungsbranche erforderlich machen“, macht Dr. Christof Bönsch, Geschäftsführer der Komet Group, deutlich. Gehörten die Produkte der Zerspanungsunternehmen bislang zu den Schlüsseltechnologien beim Verbrennungs-motor, so wird im Elektroauto die Zerspanung bei der Herstellung von Antriebskomponenten  eine weitaus geringere Rolle spielen. Die Komet Group habe dies frühzeitig erkannt und bereits in den vergangenen Jahren konsequent neben Produktlösungen auch intelligente, digitale Prozesslösungen entwickelt. „Komet hat im Bauteilkomponentenbereich intelligente Lösungen entwickelt, die für die Automobilbranche im Zuge der Digitalisierung eine wichtige Rolle spielen werden“, so Bönsch weiter.

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Viele Fragen – interessante Antworten

Stefan Niemand, Leiter Elektrifizierung bei der Audi AG, stellte den Weg in die E-Mobilität aus Sicht eines Automobilherstellers vor.

Die zunehmende Digitalisierung der Automobilbranche wurde aus verschiedenen Blickwinkeln analysiert. Georg von Thaden, Partner bei Roland Berger GmbH, beleuchtete die Zukunft der Automobilindustrie und stellt die Ergebnisse der Automotive-Supplier-Studie vor. Dr. Stefan Niemand, Leiter Elektrifizierung bei der Audi AG, stellte den Weg in die E-Mobilität aus Sicht eines Automobilherstellers vor und machte deutlich, warum Industrie, Politik und Interessen­gruppen gemeinsam das Problem der Ladeinfrastruktur für Elektro­fahrzeuge angehen müssen. Sandro Scharlibbe, Geschäftsführer Einkauf bei Brose Fahrzeugteile GmbH & Co KG, warf einen Blick auf die anstehenden Veränderungen aus der Markt- und Geschäftsperspektive eines führenden Zulieferers und verband Zukunftsprognose mit konkreten Umsetzungsbespielen. Welche Herausforderungen die Integration von Elektrofahrzeugen für die Endmontage mit sich bringt, davon berichtete Andreas Hoberg, Vorstand der Ingenics AG.

Führende Tagung für die produzierende Industrie

Sandro Scharlibbe, Geschäftsführer Einkauf bei Brose Fahrzeugteile GmbH & Co KG, warf einen Blick auf die anstehenden Veränderungen aus der Markt- und Geschäftsperspektive eines führenden Zulieferers.

Das Ideen-Forum+ hat sich als führende Tagung für die produzierende Industrie etabliert. Die eintägige Veranstaltung steht für Innovation, Zukunftsgestaltung und Dialog und will vor allem neue Impulse setzen. Die Tagung richtet sich an Entscheider und Experten führender Unternehmen in der Metallbearbeitung, im Maschinenbau, der Automobil- und Zulieferindustrie sowie in der Medizin- und Energietechnik. 

Andreas Hoberg, Vorstand der Ingenics AG, zeigte auf, welche Herausforderungen die Integration von Elektrofahrzeugen für die Endmontage mit sich bringt.

Die Komet Group ist einer der führenden Komplettanbieter für Präzisionswerkzeuge und vertreibt technologisch zukunftsweisende Lösungen und Premium-Produkte rund um den Zerspanungsprozess. Die international erfolgreiche Unternehmensgruppe gehört seit fast 100 Jahren zu den Innovations- und Technologieführern der Branche und setzt auf eine konsequente Entwicklung und Umsetzung innovativer Ideen, effizienter Lösungen und hochwertiger Produkte. Auch im Bereich der digitalisierten Produktion nimmt die Komet Group eine Vorreiterposition ein und entwickelt stetig neue Lösungen mit einem schlüssigen Industrie 4.0-Ansatz. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Besigheim, in der Nähe von Stuttgart, beschäftigt über 1.500 Mitarbeiter in 22 Tochtergesellschaften und ist in rund 50 Ländern vertreten. kf

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