Vollhartmetallfräser sorgt für mehr Effizienz
Höhere Standzeiten bei gleicher Prozesssicherheit
Das Hartfräsen bis in die µ-Regionen erfordert extrem genaue und zudem prozesssichere Präzisionswerkzeuge. Bei Walther Wolf in Wendelstein vertraut man deshalb schon seit vielen Jahren auf die Vollhartmetall-Fräser von Hitachi Tool, seit Kurzem ergänzt durch die neue Generation von Wendeschneidplatten-Fräsern.
Diese hochpräzisen Fräser übernehmen bei den Franken immer mehr Aufgaben, die früher nur senkerodiert werden konnten. Natürlich ist der Trend, Erodieren durch Hartfräsen zu ersetzen, kein Selbstzweck, sondern hat handfeste wirtschaftliche Vorteile: Zusätzliche Fertigungsschritte und die Kosten für die Elektroden entfallen, im Idealfall ebenso der Aufwand für Nachbearbeitung und Polierarbeit der Oberflächen.
Auch für das Problem, dass bei der Hartbearbeitung mit VHM-Werkzeugen hohe Präzision mit starkem Werkzeugverschleiß erkauft wird, gibt es inzwischen eine Lösung. Denn mit den neuen VHM-Fräsern der Epoch-21-Reihe lassen sich dank spezieller Schneidengeometrie und neuem Feinstkornsubstrat sowie der Hitachi Tool-eigenen nanokristallinen PVD-Beschichtungen TH45+, TH60+ ATH, Kalt- und Warmarbeitsstähle mit Härten von bis 72 HRC prozesssicher bearbeiten. Damit erzielt Walther Wolf wesentlich höhere Standzeiten, die an die von CBN heranreichen, ohne beim Thema Prozesssicherheit Abstriche machen zu müssen. „Mit den neuen Fräs- und Bohrwerkzeugen von Hitachi Tool haben sich die Werkzeugstandzeiten deutlich erhöht. Mindestens ebenso wichtig ist, dass wir hinsichtlich Präzision, Oberflächengüte und Prozesssicherheit noch mal ein kräftiges Stück vorangekommen sind“, fasst Jochen Dorlöchter, Inhaber und Geschäftsführer von Walther Wolf, zusammen. „Ohne den guten Support von Hitachi Tool wäre dies kaum umzusetzen gewesen. Denn ein Werkzeug lebt nicht nur von seinen Daten, sondern durch den Service, der dahinter steckt.“ ee
Der Anwender
Bei Walther Wolf in Wendelstein nahe Nürnberg passen Tradition und Fortschritt perfekt zusammen. 1907 vom Urgroßvater des heutigen Inhabers und Geschäftsführers Jochen Dorlöchter als Gravieranstalt in Nürnberg gegründet, entwickelte sich aus dem Handwerksbetrieb im Laufe der Jahrzehnte ein Hightech-Unternehmen für Spritzgießformenbau, Messtechnik und Lohnarbeiten mit höchsten Maßanforderungen. Hinzu kommt ein umfangreiches Dienstleistungsangebot, das die Beratung bei der Auslegung von Bauteilen oder die Gestaltung von Werkzeugfamilien ebenso umfasst wie die Ausarbeitung von Automatisierungskonzepten. Die Stärken von Walther Wolf liegen bei kleinen Werkzeugen unterhalb von 1,5 Tonnen mit Insert- oder Drehtellertechnik, mit denen die Kunden unter anderem hochpräzise Einlegeteile wie zum Beispiel Steckverbinder herstellen. Weitere Schwerpunkte sind die Elektrodenherstellung, auch als Lohnarbeit sowie Fertigungsdienstleistungen mit dem Focus auf Fräsen, Erodieren und Lasergravieren.









