Wirtschaft + Unternehmen
Wittenstein: Zahnstangen jetzt aus Graubündener Werk
Mit der Einweihung der neuen Produktionsstätte in Grüsch (Graubünden) Ende Oktober 2010 hat die Schweizer Tochter des Antriebstechnikspezialisten Wittenstein offiziell den Betrieb aufgenommen. Die Gruppe investierte rund zwölf Millionen Euro in die Produktionsfläche von 3.000 Quadratmetern.
Bereits seit dem Jahr 2000 ist das Unternehmen in gemieteten Räumlichkeiten am Standort vertreten. Mit dem eigenen Gebäude wurde nun der sichtbare Startschuss für eine weitere Entwicklungsphase gegeben. In Grüsch wird nun nicht nur Sensortechnik entwickelt, hergestellt und zusammen mit innovativen Antriebslösungen vertrieben; darüber hinaus werden auch hochwertige Verzahnungskomponenten gefertigt. Die neuen Fertigungsmaschinen für die Zahnstangenproduktion sind in Betrieb genommen; Produktion und Montage von Sensortechnik und Verzahnungskomponenten angelaufen. Mit dem Neubau verfügt das deutsche Unternehmen im ersten Bauabschnitt nun über 1.000 Quadratmeter Büro- und 2.000 Quadratmeter Produktions- und Logistikfläche. Zwei weitere Bauabschnitte gleicher Größenordnung sind auf dem vorhandenen Grundstück möglich.
Der Spezialist für mechatronische Antriebstechnik mit Hauptsitz im baden-württembergischen Igersheim-Harthausen (Deutschland) setzt damit nach eigenen Angaben den Weg einer global agierenden Unternehmensgruppe fort. Inzwischen gibt es Standorte und Handelspartner in über 40 Ländern der Erde. bw









